Nach längerer Winterpause zeigen sich nun schon dank frühjahrsmilden Phasen die ersten Frühlingsboten: Winterling, Schneeglöckchen und Krokus blühen bereits in den schönsten Farben und erfreuen somit an verregneten, trüben Tagen die Menschen. Hyazinthen, Hasenglöckchen, Osterglocken und Narzissen strecken schon ihre Stengel und Blütenknospen aus der Erde.
Da diese farbenfrohen Frühlingsboten sowohl im Bereich des Dr.Ockenfels-Wegs als auch in fast allen öffentlichen Pflanzbeeten z. B. in der Konrad-Adenauer-Allee in vielen Sorten viele Bürger/innen erfreuen, ist es sehr freundlich, wenn Hundespaziergänger/innen davon Abstand nehmen, ihre Hunde darin scharren und große/kleine Geschäfte dort hinterlassen zu lassen.
Dadurch werden die Frühjahrsblüher, welche neben der Saalweide zu den wichtigsten Bienennährpflanzen im zeitigen Frühjahr zählen, zerstört. Die Beete fangen an zu stinken, sodass eine Pflege, für diejenigen, die sich gerne darum kümmern, unzumutbar wird und dann verwildern.
Es heißt heutzutage immer häufiger, dass es zu viele Verbote gibt.
Warum respektiert man nicht "das Schöne" im Alltag, sodass man Verbote, zb. dass Hunde nicht mehr überall im Dorf entlang geführt werden dürfen, gar nicht erst erlassen muss. (- spart auch Steuergelder, weil man Hundeverbotsschilder nicht mehr benötigt...)
In der Hoffnung, dass diesen Beitrag Viele lesen und sich im Namen derer, die sich um die Pflege der Beete kümmern, die Hundebesitzer auf ihr unsoziales Verhalten ansprechen, ist es eine Chance, dass für alle im Dorf die Pflanzbeete mit ihren hübschen, bunten Tupfen, wie Konfetti, ein freudiges Ereignis bleiben.