Mitglieder des Vereins vor dem alten Wanderschild.
Kell. Ein im Gemeindehaus an der Wand lehnendes altes Wanderschild erregte bei den zu der Jahreshauptversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kell e. V. kommenden Mitgliedern und Interessenten große Aufmerksamkeit. Das von Karl Schneider gemalte Schild befand sich viele Jahre auf einem Speicher und wurde nun an den VVK zur weiteren Verwendung übergeben. Der Vorstand sagte den Anwesenden zu, dass das Schild wieder einen Platz in Kell finden werde, wo die Öffentlichkeit es sehen kann.
Im Jahresbericht blickte die Vorsitzende auf die durchgeführten Veranstaltungen des vergangenen Vereinsjahres, wie das Scheunenkonzert oder den Winterwandertag, zurück. Auch in diesem Jahr seien wieder Veranstaltungen geplant, die der Verein organisieren oder unterstützen werde. Zudem sollen einige weitere Projekte, z. B. das Aufhängen von Infoschildern zu verschiedenen Häusern im Dorf, realisiert werden. Auch möchte man versuchen, Freiwillige zu finden, die sich um die Nistkästen, Bänke usw. kümmern. Es gibt zahlreiche Aufgaben, die der Verein übernehmen könnte und für die Helfende gesucht werden.
Im Laufe der anschließenden Diskussion über die Vereinsarbeit und das Dorf im Allgemeinen wurde u. a. darüber gesprochen, dass der Platz am Brandweiher von den Geldern aus dem "Modellvorhaben Stadtdörfer RLP" gerade neu angelegt wird. Als sehr unangenehm erleben die Anwesenden den leider immer häufiger im Dorf zu findenden Hundekot bzw. die damit gefüllten roten Beutel. Auf der Wiese hinter dem Busplatz sei der Gestank oft unerträglich, wurde geäußert. Alle waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht.
Der Vorstand des Vereins bedankte sich am Ende der Versammlung bei allen Teilnehmenden für das Interesse und die rege Diskussion.