Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde - niemand kann sich ihr entziehen. So war der Abend des Andernacher Kommunalen Kinos ganz diesem Thema gewidmet. Doch bevor Maria Schraders preisgekrönter Film "Ich bin dein Mensch" gezeigt wurde, verwies Kümmerin Sigrid Schug auf die unterschiedliche Nutzbarkeit, aber auch auf die Gefahren von Künstlicher Intelligenz: "KI ist eine dumme Intelligenz, da sie nur von den Eingaben vieler lernt, und so geht es dem Roboter auch im heutigen Film".
"Ich bin dein Mensch" erzählt von einer Begegnung, die uns in der nahen Zukunft vielleicht erwartet. Es ist eine melancholische Komödie um die Fragen der Liebe, der Sehnsucht und was den Menschen zum Menschen macht. Alma (Maren Eggert) arbeitet als Wissenschaftlerin am berühmten Pergamon-Museum in Berlin. Um Forschungsgelder zu erhalten, lässt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhnlichen Studie überreden: Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen humanoiden Roboter zusammenleben, dessen künstliche Intelligenz darauf angelegt ist, der perfekte Lebenspartner für sie zu sein. Doch so sehr sie sich auch dagegen wehrt, entwickelt sie zu ihrer eigenen Überraschung Gefühle für den menschlich wirkenden Roboter Tom (Dan Stevens). Und wie steht es um Tom, empfindet er wirklich oder simuliert er nur? Der Film reflektiert tiefgründig, ob eine hochentwickelte Maschine die menschliche Sehnsucht nach Verbundenheit stillen kann.
Beim nächsten Kinoabend am 21. April geht es wieder um einen realen Menschen, um die mexikanische Malerin Frida Kahlo und ihr außergewöhnliches Leben. Wer sich schon vorher inspirieren lassen will, kann sich in Köln eine immersive Ausstellung ansehen. Dort allerdings wurde KI verwendet.