Eröffnet wurde das musikalische Stelldichein mit „Blueberry Hill“, „Strike up the band“ und „Thanks for the Memories“.
„Wir können auch digital“, betonte Wrobel.
Für Gänsehautfeeling sorgte das Klavierduo Stephanie Trick und Paolo Alderighi im Laufe des Abends mit einer besonderen Version des Stück „Cabaret“ aus dem gleichnamigen Musical.
Andernach-Namedy/EB. Am Vorabend zum ersten Mai machte Engelbert Wrobel mit seiner Band in Namedy Station. Viele der Konzertbesucher kannten den durch sein meisterhaft authentisches Klarinetten- und Saxofonspiel bekannten Musiker und seine kongenialen musikalischen Kollegen von vorherigen Veranstaltungen an gleicher Stelle.
Entsprechend herzlich und wohlwollend wurden neben Engelbert Wrobel auch Nicki Parrott (Bass, Vocal), Stephanie Trick und ihr Mann Paolo Alderighi (beide Piano) empfangen. Eine familiäre Atmosphäre war von Beginn an vorprogrammiert. Wrobel hat den Anwesenden „wenn Sie damit einverstanden sind, das Du“ angeboten. Wir freuen uns riesig, hier im schönen Spielsaal zu sein. Engelbert Wrobel, aber auch Nicki Parrott interagierten ebenso wie Stephanie Trick und ihr Mann leicht, locker und lässig in deutscher Sprache und englischer Sprache mit den erwartungsfrohen Zuhörern. Jeder Einzelne von den Musikern – sie erwiesen sich als ein harmonisierendes Team – ist ein ausgesprochener Meister seines Instruments. Präsentiert wurden Stücke von Ragtime über Swing, von Boogie-Woogie bis Blues – gewürzt mit etwas Mambo und Tango.
Eröffnet wurde das musikalische Stelldichein mit „Blueberry Hill“, „Strike up the band“ und „Thanks for the Memories“. Für Gänsehautfeeling sorgte das Klavierduo Stephanie Trick und Paolo Alderighi im Laufe des Abends mit einer besonderen Version des Stücks „Cabaret“ aus dem gleichnamigen Musical. Ebenso unter die Haut gingen die Werke „Dream a little dream“, „Tea for two“ sowie Interpretationen der Beatles. Alle einzelnen frisch und zeitgemäß gespielten und auch von Nicki Parrott zum Teil gesungenen Werke, in denen sie immer mal wieder die „Schönheiten von Namedy“ einstreute, ließen den Abend zu einer wahren Sternstunde werden. Bemerkenswert: Alle vier reizten die klanglichen, technischen und virtuosen Möglichkeiten bis zur äußersten Grenze aus. Ein besonderes Vergnügen war es auch, Paolo, dessen Vater in einer Amateur-Jazzband spielte, mit Stride-Pianisten sozusagen groß geworden ist, und seiner Frau beim Spiel auf einer Klaviertastatur auf dem Smartphone zuzusehen. „Wir können auch digital“, betonte Wrobel. Langanhaltender Applaus war der verdiente Lohn für einen wahrhaft traumhaften Abend. Anstelle von Gastgeberin Prinzessin Heide von Hohenzollern hatte Monika Dressel vom Burg-Namedy-Team den Musikern am Ende des Konzerts mit berührenden Worten und Präsenten gedankt.