Andernach. Seit mehr als 55 Jahren gehören die Gemeinden Eich, Kell, Miesenheim und Namedy zu Andernach. Dieses Jubiläum nimmt das Stadtmuseum Andernach zum Anlass, die Geschichte und Besonderheiten der vier Stadtteile in einer Vortragsveranstaltung näher zu beleuchten. Die Veranstaltung findet am Samstag, 13. Juni, um 14 Uhr im Sitzungssaal des historischen Rathauses statt.
Dr. Kai Seebert, Leiter des Andernacher Stadtmuseums, zeichnet dabei die historischen Entwicklungen nach, die 1969/70 zur Eingemeindung der vier Gemeinden führten. Er beleuchtet die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe dieser Zeit und geht auch auf die unterschiedlichen Sichtweisen ein, denn die damaligen Entscheidungen stießen nicht überall auf Zustimmung.
Im Anschluss lädt Wolfgang Redwanz mit einem Lichtbildervortrag zu einem Streifzug durch die Stadtteile ein. Im Mittelpunkt stehen Kirchen und Kapellen, die charakteristische Verwendung von Tuff und Basalt im Häuserbau, Traumpfade und Pilgerwege, Friedhöfe sowie ein lebendiges Vereins- und Bürgerleben mit seinen besonderen Festen und Traditionen.
Dabei versteht sich der Vortrag nicht als umfassende Ortsgeschichte. Vielmehr möchte er den Blick auf die Schönheiten und Besonderheiten der Stadtteile lenken – bei Spaziergängen durch die Ortskerne und ihre Umgebung. Bekanntes wird Erinnerungen wecken, zugleich dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auch auf manche neue und überraschende Entdeckung freuen.
Die Teilnahme an dem Vortrag ist kostenfrei.