Symbolische Fahrradwegeröffnung in Namedy, am 29. Mai 2026 (Bürgerinnen und Bürger sowie Schülerinnen und Schüler aus Namedy gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Greiner)
Andernach. Die Stadt Andernach hat die umfangreiche Modernisierung des Kirchhofswegs erfolgreich abgeschlossen. Der Radweg stellt eine wichtige Verbindung innerhalb des städtischen Radwegenetzes dar, denn er bleibt auch bei Hochwasserlagen oder Veranstaltungen in den Rheinanlagen dauerhaft mit dem Fahrrad befahrbar und stellt somit eine verlässliche Alternative im Vergleich zur Radwegeverbindung entlang der Rheinpromenade dar.
Der Fahrradweg wird insbesondere als Schulweg von zahlreichen Schülerinnen und Schülern genutzt. Darüber hinaus dient er vielen Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils Namedy als Verbindung in die Kernstadt.
Vor Beginn der Baumaßnahme bestand der Kirchhofsweg aus einer unebenen Schotteroberfläche. Dies führte zu eingeschränktem Fahrkomfort für Radfahrende und verursachte zugleich einen hohen Pflege- und Unterhaltungsaufwand. Im Zuge der nun abgeschlossenen Bauarbeiten wurde der Weg, gemäß dem Radverkehrskonzept für den Landkreis Mayen-Koblenz, mit einer befestigten Asphaltoberfläche ausgestattet.
Ein weiterer Schwerpunkt der Maßnahme lag auf der Entwässerung des Radwegs. Aufgrund der Nähe zur Bahntrasse sowie fehlender Versickerungsflächen war eine natürliche Versickerung des Oberflächenwassers nicht möglich. Deshalb wurde ein vorhandener alter Kanal im Bereich des Radwegs teilweise erneuert. Er wird künftig ausschließlich zur Ableitung des Oberflächenwassers genutzt. Zusätzlich wurden Anschlussleitungen an das bestehende Kanalnetz hergestellt.
Parallel zu den Straßenbauarbeiten verlegten die Stadtwerke neue Stromversorgungsleitungen im Ausbaubereich und nutzten damit Synergieeffekte während der Bauphase.
Die Bauausführung erfolgte im Zeitraum von November 2025 bis Mai 2026. Die förderfähigen Gesamtausgaben beliefen sich auf rund 383.998 Euro. Das Projekt wurde mit Finanzhilfen in Höhe von rund 287.999 Euro gefördert, was einer Förderquote von 75 Prozent entspricht.
An dem Bauvorhaben beteiligt war die ausführende Firma Klaus Rick GmbH & Co. KG. Planung und Bauleitung lag bei PORZ & PARTNER Partnerschaftsgesellschaft mbH.