Trotz der Hitze: gute Gespräche beim fairen Frühstück
Mit einem fairen Frühstück vor dem Historischen Rathaus hat die Stadt Andernach erneut ein sichtbares Zeichen für mehr globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum gesetzt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu frühstücken und dabei mehr über die Bedeutung fair gehandelter Produkte zu erfahren.
„Klimaschutz und Handelsgerechtigkeit gehen uns alle an“, betonte Hans-Georg Hansen, Vorsitzender der Fairtrade-Steuerungsgruppe. „Deshalb laden wir jedes Jahr zu unserem fairen Nachbarschaftsfrühstück ein. Als Fairtrade-Stadt möchten wir zeigen, dass sich bereits mit der ersten Mahlzeit des Tages ein Beitrag zu mehr Fairness leisten lässt – beispielsweise durch den bewussten Griff zu Produkten aus fairem Handel.“
Mit der Veranstaltung beteiligte sich Andernach an der bundesweiten Fairtrade-Kampagne „Faires Frühstück“, die dazu aufruft, den Tag bewusst und nachhaltig zu beginnen.
Eine Tasse Kaffee gehört für viele Menschen selbstverständlich zu einem gelungenen Start in den Tag. Für Millionen von Kleinbauernfamilien weltweit ist der Kaffeeanbau hingegen die Lebensgrundlage. Um die Zukunft des Kaffees und der Menschen, die ihn produzieren, langfristig zu sichern, braucht es faire Handelsbedingungen und gemeinsame Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette.
Unter dem Kampagnenmotto „Es ist dein Start. Mach ihn fair.“ konnten Besucherinnen und Besucher in der Andernacher Altstadt erleben, wie einfach es ist, Genuss und Verantwortung miteinander zu verbinden. Ob Kaffee, Tee, Kakao, Bananen oder Honig – Produkte mit dem Fairtrade-Siegel stehen für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Produzentinnen, Produzenten und Beschäftigten in Afrika, Asien und Lateinamerika.