Titel Logo
Andernach aktuell
Ausgabe 3/2026
Vereine und Verbände
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Die „Anziehungskraft“ der Weihnachtskrippe

Die Weihnachtskrippe in der St. Kastor Kirche am Dreikönigstag

Weihnachtskrippen üben eine besondere Anziehungskraft aus, so auch die Krippe im „Missemer Dom“. Egal ob aus Holz oder Ton, aus Metall oder Kunststoff, in einer festlich geschmückten Kirche oder in einer Wohnstube, Weihnachtskrippen stellen die weltweit bekannteste Geschichte dar: „Es begab sich aber zu der Zeit …“, Gott wird Mensch.

Die schön gestaltete Krippenlandschaft, die Tiere an der Krippe, der Stern, der über allem steht, die Engel mit ihrer frohen Botschaft, der Stall mit Jesus, Maria und Josef, das alles strahlt etwas aus von Heimeligkeit, Heimat, geborgen sein, Hoffnung, Frieden. So ruft die Krippe etwas in uns wach, was viele sich für ihr Leben wünschen. Die Weihnachtskrippe bringt die Menschen mit ihrer eigenen Sehnsucht in Berührung. Im Alltag kann uns vieles von unserer Sehnsucht abbringen oder sie überlagern. Deshalb ist es gut, wenn es immer wieder etwas gibt, das uns mit unserer persönlichen Sehnsucht in Kontakt bringt. So wie die Weihnachtskrippe, die bis heute weit mehr als folkloristisches Beiwerk ist. Sie wirkt wie eine „Bibel der Analphabeten“, die ohne Worte verkündet.

Je nach kirchlicher Tradition endet die Weihnachtszeit mit „Maria Lichtmess“ am 02. Februar. Nach dem Abbau und das Verstauen der Weihnachtsrequisiten, bleibt die Hoffnung, auch Weihnachten 2026 ein darstellungsreiches, bildliches Weitergeben der Weihnachtsgeschichte in der Kirche St. Kastor zu ermöglichen.