Die Anne-Ehl-Stiftung macht es vor: QR-Codes liefern Informationen zu Kunstwerken
Die CDU-Stadtratsfraktion fordert die Stadtverwaltung auf, bedeutende Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler in Andernach mit QR-Codes auszustatten. Die Idee ist keineswegs neu: Bereits mehrfach wurde die Nutzung solcher digitalen Informationsangebote in den vergangenen Jahren angeregt und auch zugesagt.
„Es ist schon erstaunlich, dass wir im Jahr 2026 noch darüber diskutieren müssen, ob ein QR-Code an einem historischen Gebäude sinnvoll ist“, erklärt Hans-Georg Hansen, Sprecher für Kultur der CDU im Andernacher Stadtrat. „Die Technik ist einfach, kostengünstig und längst Alltag. Besucherinnen und Besucher erwarten heute, dass sie sich unkompliziert und digital über einen Ort informieren können.“
Ein positives Beispiel liefert nun die Anne-Ehl-Stiftung. Sie hat die Kunstwerke an der Konrad-Adenauer-Allee mit QR-Codes versehen. Wer mehr über die Künstler und die jeweiligen Werke erfahren möchte, kann die Informationen direkt vor Ort mit dem Smartphone abrufen.
„Die Anne-Ehl-Stiftung zeigt, wie einfach es geht. Wenn ein QR-Code bei Kunstwerken möglich ist, erschließt sich uns nicht, warum das am Runden Turm, am Bollwerk, am Koblenzer Tor, am Rheintor oder im Schlossgarten nicht funktionieren sollte.“
Nach Ansicht der CDU muss dafür kein neues, aufwendiges System geschaffen werden. Ein QR-Code könne direkt auf bereits vorhandene digitale Informationen verweisen. Die Informationen könnten zudem jederzeit aktualisiert und in verschiedenen Sprachen angeboten werden.
„Andernach ist eine historische Stadt und lebt vom Tourismus. Dann sollten wir unsere Geschichte auch zeitgemäß vermitteln“, ist die CDU-Fraktion überzeugt.