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Andernach aktuell
Ausgabe 36/2026
Vereine und Verbände
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Hausgemeinschaft des Mehrgenerationenhauses feierte ein besonderes Sommerfest

Jung und Alt feiert gemeinsam

Bereits seit 20 Jahren besteht das Andernacher Mehrgenerationenhaus in der Karolingerstraße. Viele Bewohner hatten sich zum Jubiläumsfest eingefunden, auch der Vorstand des Gemeinnützigen Bauvereins nahm teil.

Etliche helfende Hände trugen zum Gelingen bei. Am Nachmittag spielte das Panik-Orchester wie immer auf.

Bernhard Polefka, zusammen mit seiner Frau Edith, Organisator des Festes, referierte eine Zeitreise durch die Geschichte der Hausgemeinschaft: Im Jahr 2004 wurde ein neues Projekt vorgestellt. Es konzentriert sich auf das gemeinschaftliche Wohnen von Jung und Alt in barrierearmen Wohnungen und wird als richtungsweisend für das Wohnen im Alter hervorgehoben. Der Spatenstich erfolgte am 14.10.2005. Zu Beginn der Bauarbeiten des Bauabschnitts waren bereits 70 % der Wohnungen vermietet. Das Interesse am gemeinschaftlichen Wohnen hält ungebrochen an.

Viele gemeinschaftliche Aktivitäten gab es in den vergangenen 20 Jahren. So hat Martin Quandt den Verein „Leben in guter Nachbarschaft“ gegründet, dessen Aktivitäten mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurden. Sigrid Schug erstellte ein gemeinsames Kochbuch, das schnell vergriffen war. Im April 2013 erhielt die Hausgemeinschaft hohen Besuch: Der damalige Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sah sich, zusammen mit anderen Politikern, die Wohnanlage an. Hier, wo gemeinschaftliches Leben und Feiern großgeschrieben wird, gab und gibt es eine große Anzahl von Events.

„Das Fundament des Mehrgenerationenhauses ist und bleibt die nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft“, betonte Polefka am Schluss seiner Rede, „ohne die aktive Beteiligung aller ist kein Gemeinschaftsleben möglich.“