Udo Dames und Dr. Jens Groh
ANDERNACH. Im Rahmen des über den OK Andernach durchgeführten Triells der Oberbürgermeisterkandidaten bei „city-talk-andernach“, konnte auch über den Museumsneubau am Runden Turm intensiv diskutiert werden (abrufbar unter youtube.de). SPD Oberbürgermeisterkandidat Udo Dames wies in diesem Zusammenhang auf den erheblichen Eigenanteil der Stadt Andernach hin, der trotz Förderzusagen noch in den städtischen Haushalt einzustellen ist: „Wir sind froh, dass wir auf dem Gelände vor dem Runden Turm vorankommen und eine Förderzusage von 4,6 Mio. EUR erhalten haben. Es stellt sich aber die Frage, ob wir den Bürgern dieser Stadt vor dem Hintergrund der derzeitigen Sorgen und Nöten hiermit nicht zu viel zumuten.“, so Udo Dames im Rahmen des Triells. Diesen Aspekt will der Oberbürgermeisterkandidat der SPD nun aufgreifen. Denn die großen Sorgen und Nöte der Menschen sind derzeit bezahlbare Mieten und insbesondere die „zweite Miete“, also die Heizkosten. „Vor diesem Hintergrund kann ich mir vorstellen, als Oberbürgermeister dieses Projekt auch weiterhin zu unterstützen. Allerdings werden hier Korrekturen vorzunehmen sein.“ erläutert Udo Dames seine Forderung. „Eine Verwirklichung dieses Projektes ist städtebaulich sicher sinnvoll. Der Eigenanteil der Stadt muss dann aber durch einen Verkauf des „alten Bürgermeisterhauses“ und einen Teil des Grundstückes am Runden Turm refinanziert werden. Auf dem verkauften Grundstücksteil an der Hochstraße könnte dann neuer, preiswerter Wohnraum geschaffen werden. Hier ist meine Forderung, dass beim Verkauf bereits verbindlich festgelegt wird, dass ein großer Anteil an sozialem Wohnraum entsteht.“, so Dames abschließend.
Pressemitteilung der SPD-Andernach