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Andernach aktuell
Ausgabe 5/2026
Vereine und Verbände
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Einblicke über Risiken und Schutz seniorenspezifischer Kriminalität

Frau PHK`in Hoppen beim Vortrag, im Publikum li. Frau Pauly, PK`in von der PI Andernach.

Zur Information über diese Gefahren hatte die Ortsgemeinde Miesenheim im Rahmen der Sicherheitsprävention Frau PHK`in Tanja Hoppen von der Zentralen Prävention des Polizeipräsidiums Koblenz eingeladen, um Verhaltenshinweise zu erhalten.

Die Polizeihauptkommissarin (PHK`ìn) verdeutlichte in ihrem sehr informativ gestalten Vortrags, u. a. das richtige Erkennen von Polizisten und deren Dienstausweise, bei zivilen Kriminalbeamten den Dienstausweis und die Dienstmarke. Auch werden die Bürger und Bürgerinnen niemals von der Polizei aufgefordert, ihr Geld und Wertsachen auszuhändigen. Ebenso wird bei schweren Verkehrsunfällen keine Kaution verlangt. Es ist ratsam, bei einem Schockanruf von angeblichen, schluchzenden Angehörigen einen „kühlen Kopf“ zu bewahren.

Weitere Betrugsmachenschaften seien der „WhatsApp-Betrug und das sogenannte „Shoulder Surfing“, bei der Fremde einem beim Geldabheben über die Schulter schauen und ablenken, um neben der PIN auch an die Geldkarte zu gelangen.

Trickbetrüger*innen sehen in älteren Menschen leicht zu täuschende Personen, da sie diese für vergesslich, ängstlich und unsicher halten. Viele Kriminelle nutzen auch die Einsamkeit älterer Menschen aus, um sich bei ihnen einzuschleichen. Mit dem nun gewonnenen Wissen wird es leichter fallen, betrügerische Absichten zu erkennen und sich entsprechend dagegen zu wehren.

Übrigens, wer Opfer einer Straftat wurde, sollte eine Anzeige machen und unbedingt mit jemandem über das Erlebte sprechen (z. B. mit Verwandten oder anderen Vertrauenspersonen). Jede(r) kann einem Betrüger*in reinfallen, das ist absolut menschlich.