Beliebter Aussichtspunkt - Vandalismus trübt die Freude
Andernach. Die Kanzel am Krahnenberg, ein beliebter Aussichtspunkt auf die Stadt Andernach, hat durch die kürzlich abgeschlossene Umgestaltung einen neuen Glanz erhalten. Im Herbst 2024 wurde die neue Aussichtsplattform feierlich eröffnet. Die Idee zum Attraktiveren der Kanzel entstand in der Leitbildentwicklung „Andernach 2030“, unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Die Andernach-Flagge, die während der Eröffnungsfeier gehisst wurde, unterstreicht die langjährige Bedeutung der Kanzel als identitätsstiftendes Symbol für die Andernacherinnen und Andernacher. Diese Erneuerung spiegelt das Motto „Andernach leben!“ wider und stärkt die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt.
Die neu gestaltete Kanzel bietet neben einer beeindruckenden Aussicht, nun auch unterschiedliche Sitzmöglichkeiten. Mit der Aufwertung der Grünflächen, die im Jahr 2025 abgeschlossen werden konnte, wurden mehrere drehbare Liegebänke sowie Bank-Tisch-Picknickkombis installiert, die den Aufenthaltswert erheblich steigern. Dabei sind die Möbel aus Bienen- und Vogelnährgehölzen und entsprechen dem Motto der „Essbaren Stadt“, ebenso wie die genießbaren Beeren von Goldjohannisbeere und Apfelbeere.
Leider musste die Stadt auch schon Rückschläge hinnehmen. Denn die Kanzel ist bereits mehrfach Vandalismus zum Opfer gefallen. Erst kürzlich wurde ein Feuer gelegt, das die Stahlplatten der neuen Plattform teilweise deformiert hat. Aufgrund der Hitze haben sich einige Platten gehoben und müssen ausgetauscht werden. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Stadt hat bereits Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.
Trotz der negativen Vorfälle bleibt die Stadt Andernach entschlossen, die Kanzel am Krahnenberg als wichtigen Ausflugs- und Naherholungsort zu erhalten und weiterzuentwickeln. „Die positiven Aspekte der Umgestaltung überwiegen und wir sind zuversichtlich, dass die Kanzel weiterhin ein Ort der Begegnung und der Erholung für alle Andernacherinnen und Andernacher sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt bleibt“, äußert sich Oberbürgermeister Christian Greiner.
Die Stadt bittet die Bevölkerung, ein wachsames Auge auf diesen geschätzten Ort zu werfen und damit zu seiner Erhaltung beizutragen.