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Andernach aktuell
Ausgabe 9/2026
Kindergarten- und Schulnachrichten
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Berufsorientierungstage verwandeln Bertha-von-Suttner-Gymnasium in Zukunftswerkstatt

Martin Neudecker, Azubi-Botschafterin Jessica Stumpf (beide IHK), Christiane Bals (BvSG) bei den Berufsorientierungstagen (v. l.)

Ende Januar fanden am Bertha-von-Suttner-Gymnasium (BvSG) Andernach wieder die Berufsorientierungstage für die 12. Klasse statt. An zwei Tagen konnten die jungen Erwachsenen sich über ganz unterschiedliche Berufsbilder und Studiengänge informieren. Sanja Keßler (Schulpsychologisches Beratungszentrum Mayen) informierte über die verschiedenen Möglichkeiten nach einem Studium der Psychologie, während Susanna Pagel vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz dafür warb, nach der Schule erst einmal ein freiwilliges soziales oder politisches Jahr zu absolvieren. „Ab ins Ausland“ hieß einer der über zwanzig Workshops, in dem Ralf Ziegler vom Friedensdienst EIRENE darüber informierte, sich in einem sozialen Projekt für ein Jahr in Uganda, Irland oder in den USA zu engagieren. Aber auch Arbeitgeber vor Ort stellten sich vor. Interesse lösten etwa die beiden Polizisten aus, die über Bewerbungs- und Auswahlverfahren informierten, sowie ehemalige Abiturienten, die über ihren Studienalltag oder den gelungenen Einstieg ins Berufsleben berichteten.

Schließlich meldete Martin Neudecker von der IHK zurück: „Wir sprechen mit jungen Menschen, die sich bewusst sind, dass bald die Zeit der Berufswahl kommt und in den Workshops ist Zeit für Begegnung und persönlichen Austausch.“ Auch viele Schüler und Schülerinnen ziehen eine positive Bilanz: „Bei dem Vortrag von Julian Tratsaert von der Arbeitsagentur wurde mir klar, dass es unzählige Wege nach dem Abi gibt, aber vor allem, dass ich mir jetzt wirklich langsam ernsthafte Gedanken machen werde.“

Und so lohnte es sich, die Klassenzimmer in eine Zukunftswerkstatt zu verwandeln, denn obwohl das Abitur noch nicht unmittelbar bevorsteht, lohnen sich schon jetzt Blicke auf die Zeit danach.

C. Bals, BvSG