Titel Logo
Kleeblatt - Amtliches Bekanntmachungsorgan der Stadt Bendorf
Ausgabe 17/2026
Aus dem Rathaus
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Die Geehrten (Bildmitte von links) Norbert Steinmetz aus Niederfell, Hans-Peter Braun aus Bassenheim und Theodor Kuhnen aus Bendorf gemeinsam mit der Kreisspitze.

Landrat Marko Boos überreichte Auszeichnung im Kreishaus

KREIS MYK. In einer Feierstunde hat Landrat Marko Boos im Auftrag von Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer verdienten Persönlichkeiten aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgehändigt. Zu den Geehrten gehören Hans-Peter Braun aus Bassenheim, Theodor Kuhnen aus Bendorf sowie Norbert Steinmetz aus Niederfell.

Landrat Marko Boos hob die Bedeutung des Ehrenamtes hervor: „Ehrenamt bedeutet, dass Menschen freiwillig und ohne Bezahlung etwas für andere tun.“ Dieses Engagement stärke die Gemeinschaft und halte die Gesellschaft lebendig. Mit Blick auf die Geehrten betonte er: „Sie drei haben Großartiges für unsere Mitmenschen und unseren Landkreis geleistet.“ Die Auszeichnung sei ein Zeichen der Anerkennung: „Als Zeichen unserer Wertschätzung darf ich Ihnen die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz überreichen“, sagte Marko Boos, der stolz darauf ist, wie stark das ehrenamtliche Herz von Mayen-Koblenz schlägt.

Hans-Peter Braun wurde für sein jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik und im Vereinsleben ausgezeichnet. Seit über 45 Jahren bringt er sich aktiv in politische Gremien ein und hat in verschiedenen Ausschüssen Verantwortung übernommen. Sein Wirken ist geprägt von fachlicher Kompetenz, insbesondere in finanziellen Fragen, sowie einer sachlichen und lösungsorientierten Arbeitsweise. Neben seinem politischen Engagement ist er seit mehr als 50 Jahren im Vorstand des TV Bassenheim tätig und hat die Entwicklung des Vereins maßgeblich geprägt. Seine Verlässlichkeit und sein kontinuierlicher Einsatz haben ihn zu einer prägenden Persönlichkeit in seiner Gemeinde gemacht. „Sie haben sich über Jahrzehnte hinweg mit großem Einsatz, mit Herz und Verstand für Ihre Gemeinde engagiert. Dafür gebührt Ihnen unser aller Dank und höchste Anerkennung“, lobte Landrat Boos Brauns Engagement.

Theodor Kuhnen wurde für sein vielseitiges und langjähriges Engagement in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen geehrt. Er war unter anderem in der Tarifkommission tätig, engagierte sich als Schöffe sowie als ehrenamtlicher Prüfer bei der Industrie- und Handelskammer. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit lag in der Jugendarbeit. Als Jugendfußballtrainer und Leiter eines Jugendtreffs vermittelte er Werte wie Teamgeist und Verantwortung. Darüber hinaus engagierte er sich in mehreren örtlichen Vereinen und Initiativen und leistete einen Beitrag zur Pflege und Entwicklung seiner Heimat. „Sie gehören zu den Menschen, die nicht lange überlegen, sondern handeln. Auf die man sich verlassen kann“, sagte Landrat Boos.

Norbert Steinmetz erhielt die Auszeichnung für seinen Einsatz im sozialen Bereich und in der Kommunalpolitik. Als Mitglied des Gemeinderates wirkte er an der Entwicklung seiner Gemeinde mit. Sein besonderes Engagement galt älteren Mitbürgern. Als Vorsitzender des Seniorenbeirates sowie eines entsprechenden Vereins initiierte er zahlreiche Aktivitäten, die das Gemeinschaftsleben stärkten. Durch Veranstaltungen und gemeinsame Angebote schuf er Strukturen, die soziale Teilhabe fördern und Isolation entgegenwirken. Sein Einsatz war langfristig angelegt und wirkt über seine aktive Zeit hinaus fort. „Sie sind jemand, der sich kümmert, der zuhört und der anpackt. Immer mit dem Blick für das Wohl der Gemeinschaft“, bekräftigte Landrat Boos und dankte abschließend nochmals allen Geehrten für Ihr Engagement: „Sie drei gehören zu denen, die aufgewacht sind und anpacken. Bürger wie Sie sind ein Juwel in einer Gemeinschaft. Sie strahlen aus, sie erfreuen andere Menschen und mit ihrer Strahlkraft ziehen sie andere Menschen an. Kurz: Durch Menschen wie Sie wird unsere Gesellschaft lebendiger und wärmer. Das ist gerade in diesen Zeiten, in denen wir nahezu atemlos von Krise zu Krise hechten, umso wichtiger.“