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Kleeblatt - Amtliches Bekanntmachungsorgan der Stadt Bendorf
Ausgabe 30/2020
Aus dem Rathaus
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Ratten keine Nahrung bieten

Bendorf. In der letzten Zeit gingen im Bendorfer Rathaus vermehrt Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern ein, die Ratten im Stadtgebiet gesichtet haben.

Die Stadtverwaltung Bendorf ruft deshalb dazu auf, keine Essensreste wegzuwerfen, da diese die Nahrungsgrundlage für die Nagetiere bilden.

Wie in den vergangenen Jahren haben die Stadtwerke, Betriebszweig Abwasser, bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, die ein Vermehren der Ratten verhindern sollen, wie z.B. das Auslegen von Giftködern im Kanal. Um damit erfolgreich zu sein, sind sie aber auf die Mithilfe jeder und jedes Einzelnen angewiesen.

Es kommt auch auf die Unterstützung aus der Bevölkerung an, denn die Maßnahmen können nur dann greifen, wenn den Ratten das Nahrungsangebot entzogen wird.

Das Ordnungsamt der Stadt Bendorf weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Füttern von Wildtieren wie Tauben im öffentlichen Verkehrsraum nicht erlaubt ist. Denn an ihrem Futter erfreuen sich auch die Ratten. Wichtig ist außerdem, keine Speisereste offen zugänglich liegen zu lassen oder achtlos wegzuwerfen, sondern in die dafür aufgestellten Abfallbehälter zu entsorgen.

Kontraproduktiv sei auch die Entsorgung von Lebensmitteln über die Toilette und Kanalisation, da dadurch die Vermehrung der Ratten ebenfalls gefördert wird. Stattdessen sollten ausschließlich die hierfür vorgesehenen Abfallbehälter genutzt werden. Auch kompostierbare Abfälle, die in der Natur entsorgt werden, sind ein Problem. In den Busch geworfene Apfelkerngehäuse oder Bananenschalen verrotten zwar mit der Zeit, aber nicht so schnell, wie sie von Ratten aufgespürt werden.