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Kleeblatt - Amtliches Bekanntmachungsorgan der Stadt Bendorf
Ausgabe 35/2019
Aus dem Rathaus
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Hunde bitte anleinen

Bendorf. Wenn Sie beim Spaziergang Ihren Hund anleinen, bedeutet das nicht, dass Ihr Vierbeiner schlecht erzogen ist und sich beim Freilauf nicht zu benehmen weiß. Es geht vor allem um die Sicherheit Ihres Hundes und anderer Mitbürger. Beispielsweise ist damit zu rechnen, dass Ihnen beim Gassi gehen jemand begegnet, der womöglich Angst vor Hunden hat.

Kaum ein Gegenstand ist so oft Streitgrund zwischen Hundehaltern und anderen Bürgern wie das „Verbindungsstück“ zwischen Hund und Halter: die Leine. Hunde brauchen für eine artgerechte Haltung Bewegung und Auslauf, allerdings fühlen sich viele Menschen durch freilaufende Hunde belästigt oder sogar bedroht. Dass diese Angst nicht vollkommen unberechtigt ist, zeigt sich immer dann wieder, wenn es zu einer Beißattacke auf einen Menschen gekommen ist. Eine Leine schützt hier vor unangenehmen Zusammenstößen.

Nach der Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Bendorf dürfen daher Hunde auf öffentlichen Straßen innerhalb bebauter Ortslagen nur angeleint geführt werden. Außerhalb bebauter Ortslagen sind sie umgehend und ohne Aufforderung anzuleinen, wenn sich andere Personen nähern oder sichtbar werden. Blindenhunde sind ausgenommen, sofern sie als solche besonders gekennzeichnet sind.

Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen diese Vorschrift verstößt, handelt ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 EUR geahndet werden.

Auch im eigenen Interesse sollten Sie als Hundehalter daher die Anleinpflicht unbedingt beachten.