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Kleeblatt - Amtliches Bekanntmachungsorgan der Stadt Bendorf
Ausgabe 36/2020
Wissenswertes
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Adolf T. Schneider aus Vallendar erhält Bundesverdienstkreuz

In der Mainzer Staatskanzlei empfing Adolf T. Schneider aus Vallendar (Bildmitte) aus den Händen von Staatssekretär Clemens Hoch (links) das von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier verliehene Bundesverdienstkreuz. In Mainz mit dabei waren von rechts die Kreisbeigeordnete Judith Lehnigk-Emden, Vallendars Ehrenbürger Dieter Klöckner, Stadtbürgermeister Wolfgang Heitmann und VG-Bürgermeister Fred Pretz.

Eine hohe Auszeichnung erhielt Adolf T. Schneider aus Vallendar. In der Mainzer Staatskanzlei überreichte ihm Staatssekretär Clemens Hoch den vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Die Gründe für die Auszeichnung sind vielfältig. Staatssekretär Hoch fasste sie so zusammen: „Regionales und Internationales, Heimatverbundenheit und europäische Identität ergänzen sich in Ihrer Person bereichernd.“

Den Vallendarern ist der studierte Diplom Ingenieur und Unternehmensberater hauptsächlich als mit wissenschaftlicher Genauigkeit arbeitender Heimat- und Familienforscher bekannt. Im Heimatmuseum der Stadt hat er zahlreiche Ausstellungen zu verschiedenen Themen organisiert. Von seinem großen Archiv zu den Themen Vallendar und Sayn, hiervon war sogar Fürst Alexander zu Sayn-Wittgenstein beeindruckt, profitierten auch professionelle Geschichtsforscher. Zu diesen Themen hat er Bücher und verschiedene Schriften veröffentlicht.

An der Philosophisch Theologischen Hochschule der Pallottiner beschäftigt sich Schneider mit ethischen Fragen. An der WHU ist er ehrenamtlich Prüfer im Aufnahmeausschuss.

Als Vorstandsmitglied im örtlichen Lions-Club setzte er sich für die Unterstützung zahlreicher sozialer Projekte in Vallendar und der Region ein.

Auf internationaler Ebene liegt ihm Europa am Herzen.

Als Vizepräsident des Konrad-Adenauer-Kreises für freiheitliche und europäische Politik organisierte Schneider über viele Jahre Veranstaltungen mit hochkarätigen Rednern aus Politik und Diplomatie. Heute ist er Präsidiumsmitglied des „Mérite Européen Freundes- und Förderkreis Deutschland“.

Die Familie Schneiders stammt vom Wüstenhof. Adolf T. Schneider wurde 1961 in Fremont/Kalifornien geboren, wo sein Vater damals beruflich tätig war. Sein Abitur absolvierte er in Dormagen. Es folgten 12 Jahre als Zeitsoldat mit Studium an der heutigen Helmut-Schmidt-Universität.

In einer kurzen Ansprache dankte er besonders seinen Eltern Karin und Adolf W. Schneider, die ihm ein offenes Elternhaus ermöglicht hätten, sowie seiner Lebensgefährtin Eva Klein, die ihn in seinen heutigen vielfachen Aktivitäten unterstützt. Neben ihnen waren Freunde und Weggefährten nach Mainz gekommen. Darunter Vallendars Ehrenbürger Dieter Klöckner, der den Impuls für die Auszeichnung gegeben hatte, desweiteren die Kreisbeigeordnete Judith Lehnigk-Emden, die Vallendarer Bürgermeister Wolfgang Heitmann (Stadt) und Fred Pretz (VG) sowie die Professoren Michael Frenkel (WHU) und Heribert Niederschlag (PTHV).