Bendorf. Im Rahmen von Einsatzfahrten der Feuerwehr und anderer Rettungsdienste wurden in jüngerer Vergangenheit wiederholt verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge festgestellt, die die Anfahrt der Einsatzkräfte erheblich behinderten. Enge Fahrbahnen, zugeparkte Kurvenbereiche sowie nicht freigehaltene Durchfahrten erschweren den Einsatzverlauf und führen zu vermeidbaren Verzögerungen.
Leider sind Verstöße dieser Art in letzter Zeit vermehrt im Stadtgebiet von Bendorf und Stadtteilen zu beobachten.
Mit Blick auf die bevorstehenden Karnevalstage, an denen erfahrungsgemäß ein erhöhtes Verkehrsaufkommen sowie zahlreiche Veranstaltungen und Besucher zu erwarten sind, kommt dem regelkonformen Parken eine besondere Bedeutung zu, damit Rettungsfahrzeuge mit ihrer notwendigen Breite und Länge jederzeit ungehindert passieren können.
Rettungskräfte sind im Einsatzfall auf freie Verkehrswege angewiesen. Bereits geringe Behinderungen können wertvolle Zeit kosten und im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben. Das vorschriftsmäßige Parken ist daher nicht nur eine Frage der Ordnung, sondern ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger.
Die Stadt Bendorf und die Hilfsorganisationen der Blaulichtfamilie appellieren eindringlich an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, ihr Fahrzeug stets regelkonform abzustellen und insbesondere auf ausreichende Durchfahrtsbreiten zu achten. Feuerwehrzufahrten, Kurvenbereiche, Kreuzungen sowie schmale Straßen müssen jederzeit passierbar bleiben.