Das Elterncafé ermöglicht neben dem geselligen Beisammensein einen Austausch über Erziehungs- und Schulthemen.
Freuen sich über guten Zuspruch für das Elterncafé (v.l.n.r.): Beiratsmitglie-der Ifrah Caafi Mahamed, Muzne Omar, Schulpädagoge Andreas Trumm, Bürgermeister Christoph Mohr, Schulleiter Michael Wetzlar, Beiratsvorsitzende El Houaria Kaddour-Waldorf.
Bendorf-Mülhofen. Identifikation, Kommunikation und Kooperation: gerade im Grundschulbereich ist der Austausch zwischen Eltern und Lehrkräften besonders hilfreich und unterstützend. Dieser Gedanke steht hinter dem Elterncafé der Bodelschwingh-Grundschule in Mülhofen.
In offener Atmosphäre haben Familien hier die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen über Erziehungs-, Schulthemen sowie sonstigen Fragen des Alltags auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.
Schulpädagoge Andreas Trumm hat das Format gemeinsam mit der Schulleitung nach einer coronabedingten Pause wieder aufleben lassen. Dass das Interesse der Familien groß ist, zeigte die Resonanz auf die erste Ausgabe im letzten Jahr, bei der rund 80 Eltern und Kindern in der Mehrzweckhalle der Schule dabei waren. Die zweite Veranstaltung in der vergangenen Woche richtete sich ausschließlich an die Familien der Kinder aus der ersten Klassenstufe und fand im kleineren Rahmen des Musikraums statt.
Auch Bürgermeister Christoph Mohr schaute in der Bodelschwingh-Grundschule vorbei, um mit Eltern ins Gespräch zu kommen und dem Organisationsteam zu danken.
Da auch die Integration von Familien mit Migrationshintergrund und die Förderung des interkulturellen Austauschs an der Bodelschwingh-Grundschule eine wichtige Rolle spielen, beteiligt sich der Bendorfer Beirat für Migration und Integration mit der Vorsitzenden El Houaria Kaddour-Waldorf und ihrer Stellvertreterin Muzne Omar gerne an der Ausrichtung des Elterncafés und nutzt die Gelegenheit auch, um sich und seine Arbeit vorzustellen.
Das Elterncafé bestärkt den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen und sorgt für eine Einbindung der Eltern in das Schulleben. „Die Schule soll ein Gesicht bekommen“, erklärt Schulpädagoge Andreas Trumm, der überzeugt ist, dass das Format auch Berührungsängste abbauen und Unsicherheiten beseitigen kann.
Ob es um den Austausch bei Erziehungsfragen, die Unterstützung bei Schul- und Alltagsthemen oder die Vermittlung von Hilfsmöglichkeiten geht - das niedrigschwellige Angebot bietet einen ungezwungenen Rahmen für Gespräche, ist auch Schulleiter Michael Wetzlar überzeugt.