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Kleeblatt - Amtliches Bekanntmachungsorgan der Stadt Bendorf
Ausgabe 9/2026
Aus dem Rathaus
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Bendorf. Sobald im großen Sitzungssaal des Bendorfer Rathauses der Duft von Heringen in der Luft liegt und anstelle von „Hädau!“, „Helau!“, „Säbalä!“ und „Meck-meck!“ wieder das Klappern von Besteck zu hören ist, ist es so weit: Die närrische Zeit wird traditionell verabschiedet – und zwar stilecht beim gemeinsamen Heringsessen am Aschermittwoch. Dort, wo wenige Tage zuvor noch ausgelassen geschunkelt, gelacht und gefeiert wurde, hielt nun wieder der Alltag Einzug.

Beim geselligen Beisammensein verabschiedeten Vertreterinnen und Vertreter der Karnevals- und Möhnenvereine aus Groß-Bendorf im Rathaus die diesjährige Session. In Vertretung des Bürgermeisters, der zeitgleich ein Seminar besuchte, blickten die Beigeordneten Zeynep Begen und Gerhard Specht auf eine rundum gelungene Kampagne zurück.

Sie dankten allen Beteiligten für eine gelungene Session. Die Karnevalssitzungen in den Stadtteilen hätten die Besucherinnen und Besucher mit pointierten Büttenreden, mitreißender Musik und schwungvollen Tanzdarbietungen begeistert. Auch die Umzüge seien stimmungsvoll und vor allem friedlich verlaufen.

Tobias Schwarz, Präsident des Festausschuss Bendorfer Karneval, bedankte sich bei allen Aktiven, Organisatoren, Helfern und Sponsoren und zog ein positives Fazit zum großen Rosenmontagsumzug. Insgesamt machten sich 1600 Teilnehmende auf die 3,8 Kilometer lange Strecke durch die Stadt, die Stimmung war trotz des bescheidenen Wetters sehr gut und auch die After-Zuch-Party in der Stadthalle war ein Erfolg.

Zufrieden zeigten sich auch Gerd Schmitz vom Ordnungsamt der Stadt Bendorf und Polizeihauptkommissar Lars Johannsen von der Polizeiinspektion Bendorf. Der Rosenmontag verlief unproblematisch und ohne Zwischenfälle – ein Beleg für gute Planung und ein rücksichtsvolles Miteinander aller Beteiligten.

Ein besonderes Lob ging zudem an die Mitarbeitenden der Servicebetriebe der Stadt Bendorf. Ob beim Aufstellen der Beschilderung und der tonnenschweren Absperrungen oder bei der schnellen und gründlichen Straßenreinigung nach den Umzügen – sie sorgten im Hintergrund dafür, dass wieder alles reibungslos funktionierte.

So endete die Session, wie sie verlaufen war: harmonisch und gemeinschaftlich.