Am 30.04.2026 fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauen kochen um die Welt“ ein weiterer interkultureller Kochabend statt. Dieses Mal stand die afghanische Küche im Mittelpunkt. Insgesamt nahmen 18 Frauen an der Veranstaltung teil, die im Evangelischen Gemeindezentrum in Polch durchgeführt wurde.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung in die afghanische Esskultur wurden die Teilnehmerinnen in kleine Gruppen eingeteilt und begannen gemeinsam mit den Vorbereitungen der verschiedenen Gerichte. Dabei bot sich die Gelegenheit, traditionelle Rezepte kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Den kulinarischen Auftakt bildete eine traditionelle persische Hühnersuppe, die von den Teilnehmerinnen mit großem Interesse probiert wurde. Anschließend wurden verschiedene afghanische Spezialitäten zubereitet, darunter Dolma, Kabuli, Mantu sowie knusprige Samosas. Während des Kochens herrschte eine angenehme und lebendige Atmosphäre, die den kulturellen Austausch förderte und viele interessante Gespräche ermöglichte.
Auch die Nachspeisen fanden großen Anklang. Serviert wurden ein cremiger Pudding sowie verschiedene afghanische Süßspeisen, die den gemeinsamen Abend geschmackvoll abrundeten. Beim anschließenden gemeinsamen Essen konnten die Teilnehmerinnen die selbst zubereiteten Gerichte genießen und sich weiter austauschen.
Neben dem Kochen standen vor allem Begegnung, Gemeinschaft und gegenseitiges Kennenlernen im Vordergrund. Die Teilnehmerinnen nutzten den Abend, um Einblicke in andere Kulturen zu gewinnen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Erfahrungen zu sammeln. Die offene und herzliche Atmosphäre trug dazu bei, dass sich alle willkommen fühlten.
Flüchtlingskoordinatorin Sema Göl zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden: „Gemeinsames Kochen schafft eine besondere Verbindung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Es bietet Raum für Begegnungen, Gespräche und gegenseitiges Verständnis. Solche Abende stärken das Miteinander und zeigen, wie bereichernd kulturelle Vielfalt für unsere Gemeinschaft sein kann.“