Am 25.06.2026 fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauen kochen um die Welt“ ein weiterer interkultureller Kochabend statt. Dieses Mal stand die syrische Küche im Mittelpunkt. Trotz der hohen Außentemperatur von 34 Grad nahmen 17 Frauen an der Veranstaltung im Evangelischen Gemeindezentrum in Polch teil. Die sommerliche Hitze konnte der guten Stimmung nichts anhaben, und der Abend verlief in einer angenehmen und herzlichen Atmosphäre.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung in die syrische Esskultur wurden die Teilnehmerinnen in kleine Gruppen eingeteilt und begannen gemeinsam mit den Vorbereitungen der verschiedenen Gerichte. Dabei bot sich die Gelegenheit, traditionelle Rezepte kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Den kulinarischen Auftakt bildete die traditionelle syrische Labaniye-Suppe, die den Teilnehmerinnen einen authentischen Einblick in die syrische Küche bot. Anschließend wurden verschiedene Spezialitäten zubereitet und serviert. Auf dem Vorspeisenbuffet befanden sich unter anderem Çiğ Köfte, Falafel, Tabbouleh-Salat und Schnitzel, wodurch sowohl traditionelle orientalische als auch bekannte Gerichte angeboten wurden.
Als Hauptgerichte wurden Hackfleisch mit grünen Bohnen, Gemüsereis mit Hähnchen sowie weitere syrische Hähnchengerichte serviert. Die Speisen überzeugten sowohl geschmacklich als auch optisch und fanden bei allen Teilnehmerinnen großen Anklang.
Aufgrund der sommerlichen Temperaturen wurden zum Abschluss leichte und erfrischende Desserts angeboten. Cremiger Pudding sowie frische Wassermelone sorgten für eine angenehme Abkühlung und rundeten das gemeinsame Essen harmonisch ab.
Neben dem gemeinsamen Kochen standen vor allem Begegnung, Gemeinschaft und der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen nutzten den Abend, um neue Kontakte zu knüpfen, mehr über die syrische Esskultur zu erfahren und gemeinsam schöne Stunden zu verbringen. Die offene und herzliche Atmosphäre trug dazu bei, dass sich alle willkommen und wohlfühlten.
Flüchtlingskoordinatorin Sema Göl zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden:
„Gemeinsames Kochen schafft eine besondere Verbindung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Es bietet Raum für Begegnungen, Gespräche und gegenseitiges Verständnis. Solche Abende stärken das Miteinander und zeigen, wie bereichernd kulturelle Vielfalt für unsere Gemeinschaft sein kann.“
Der Kochabend war erneut ein gelungenes Beispiel dafür, wie kulinarische Traditionen Menschen zusammenbringen und den interkulturellen Austausch auf eine unkomplizierte und persönliche Weise fördern können.