Gruppenbild am Hochbehälter „Hochsimmer“ vor Beginn der Führung
Der internationale Wassertag erinnert jährlich am 22. März daran, dass sauberes Wasser eine Grundvoraussetzung für die Gesundheit und Entwicklung der Menschen ist und diesem Tag durch konkrete Aktivitäten die Öffentlichkeit auf den Wert des Trinkwassers aufmerksam gemacht wird.
Die Ortsgemeinde nimmt seit nunmehr 2012 an diesem Weltwassertag teil.
Terminbedingt fand dieses Jahr die Veranstaltung am 23.03.2023 gemeinsam mit der Grundschule statt, die von Anfang an regelmäßig diesen Tag zu einer Exkursion nutzt.
Die Nachhaltigkeit der eigenständigen Wasserversorgung hat die Ortsgemeinde mit den 2018 abgeschlossenen umfangreichen Maßnahmen zur künftigen Sicherstellung der Versorgung abgeschlossen.
So trafen sich um 10 Uhr 23 Kinder der Klassen 3 und 4 mit Ihrer Klassenlehrerin Frau Dominique Philipsen am Hochbehälter „Hochsimmer“, über den die Ortslage mit Trinkwasser versorgt wird
Ortsbürgermeister Rainer Wollenweber, Bürgermeister Alfred Schomisch sowie Werkleiter Matthias Steffens begrüßten alle Teilnehmer.
Für die Ortsgemeinde, so Rainer Wollenweber, ist es erfreulich zu sehen, dass die in eigener Trägerschaft stehende Grundschule sich engagiert mit dem wichtigen Thema „Wasser“ befasst und man nach wie vor stolz auf die eigene Wasserversorgung mit noch eigener Quelle ist und qualitatives Trinkwasser liefern kann.
Bürgermeister Alfred Schomisch brachte aus Sicht der Verbandsgemeinde zum Ausdruck, dass sauberes Trinkwasser für uns als selbstverständlich angesehen wird und wir uns bei Öffnung des Wasserhahns weder Gedanken über Versorgungsengpässe, Verschmutzungen noch Krankheitsgefahren machen müssen.
Wie viel anders sieht es dagegen in vielen Teilen der Welt aus, mit beängstigend Nachrichten und Bildern in Funk und Fernsehen über fast leere Trinkwasserspeicher, Talsperren oder Flüsse, aktuell in Italien und Spanien als auch von der Trinkwasserknappheit oder -verunreinigung in Katstrophengebieten.
Werkleiter Matthias Steffens dankte Frau Philipsen für das jährliche Engagement der Grundschule, dass man sich intensiv mit dem Thema „Trinkwasser“ befasst.
Sein Dank galt auch Gemeindearbeiter Kevin Daub, der die Wasserversorgungsanlagen vorbildlich betreut, in gutem Zustand hält und für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich ist.
Das Lebensmittel Nr. 1, auch „blaues Gold“ genannt, gilt es zu schützen und den Bürgern in absolut unbedenklicher Form zu liefern.
Anschließend informierte Beigeordneter Josef Hövelmann die Kinder im Hochbehälter, von wo aus der Verteilung in die Haushalte erfolgt, wie das Trinkwasser dorthin gelangt, was an Beprobungen vorzunehmen ist und welche Aufgaben die Ortsgemeinde zur Sicherstellung regelmäßig trifft.
Es galt dabei wie immer viele Fragen der kleinen „Fachleute“ zu beantworten.
Den Kindern wurden für den weiteren Unterricht kindgerecht bebilderte Prospekte zur Verfügung gestellt.
Es war für die jungen Fachleute ein aufregender Morgen, ehe man wieder zurück zum Klassenraum wanderte.