Liebe Langenfelder,
wie auch in Ausgabe 17/2022 veröffentlicht, werden in den nächsten Wochen wieder sogenannte Kartierungslöcher im Wald hergestellt.
Kartierungslöcher sind in unserem Fall von Förstern gegrabene Löcher im Waldboden, die zur Untersuchung und Kartierung des Bodens dienen.
Sie werden gegraben, um den Boden genauer zu untersuchen, zum Beispiel:
• | Bodenarten bestimmen (Sand, Lehm, Ton usw.) |
• | Bodenhorizonte erkennen (verschiedene Bodenschichten) |
• | Feuchtigkeit und Nährstoffe analysieren |
• | Wurzeln und Bodenleben untersuchen |
• | Standortbedingungen für Pflanzen oder Bäume bestimmen |
Diese Informationen helfen z. B.:
• | Förstern bei der Waldbewirtschaftung |
• | Wissenschaftlern bei der Boden- oder Ökosystemforschung |
• | bei der Erstellung von Bodenkarten ( daher der Name Kartierung). |
Warum sind sie wichtig?
Der Boden entscheidet im Wald über:
• | Baumwachstum |
• | Wasserverfügbarkeit |
• | Nährstoffversorgung |
• | Stabilität des Ökosystems |
Ohne solche Untersuchungen könnte man Wälder schlechter planen oder schützen.
Bei weiteren Fragen stehe ich oder Herr Schmallenbach von den Landesforsten RLP gerne zu Verfügung.