| • | Investition in Versorgungssicherheit und digitale Zukunft |
| • | Umstellung von Freileitung auf moderne Erdkabel |
| • | Glasfaserausbau in FTTH-Bauweise für schnelles Internet |
Die Anforderungen und Belastungen an die Versorgungsnetze steigen kontinuierlich. Immer mehr Photovoltaikanlagen speisen Strom ins Netz ein, während Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie Wärmepumpen den Strombedarf weiter erhöhen. Um den gestiegenen Anforderungen an die Netze gerecht zu werden und die Versorgungssicherheit in der Region zu stärken, modernisiert Westnetz das Stromnetz in der Ortsgemeinde Ettringen umfassend. Die Maßnahme erfolgt in Kombination mit einem Vollausbau des Glasfasernetzes für schnelles Internet.
Im Zuge der Baumaßnahme verlegt Westnetz neue Mittel- und Niederspannungskabel. Zudem wird ein Teil der bestehenden Freileitungen durch moderne Erdkabel ersetzt, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. „Erdkabel sind gegenüber Witterungseinflüssen wie Sturm, Gewitter, Hagel und Starkregen weniger störanfällig. Gleichzeitig wird die Übertragungsfähigkeit des Stromnetzes erhöht, um den steigenden Bedarf an dezentraler Stromeinspeisung und den wachsenden Stromverbrauch zu bewältigen und somit das Netz stabil zu halten“, erläuterte Robert Dietel, Netzplaner bei Westnetz.
Gebäude, die bislang über Dachständer versorgt werden, erhalten neue unterirdische Hausanschlüsse. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits schriftlich informiert. Darüber hinaus erfolgen eine Anpassung und technische Ertüchtigung der verbleibenden Freileitungs-Stromkreise. Im Ortskern wird eine Neuaufteilung der Stromkreise vorgenommen, um die Netzstabilität weiter zu optimieren.
Parallel zur Modernisierung des Stromnetzes erfolgt der Vollausbau des Glasfasernetzes in FTTH-Bauweise (Fiber to the Home). Westnetz verlegt im Auftrag der Westconnect GmbH neuen Rohrverbund und schafft damit die Voraussetzungen für schnelles Internet.
Die Arbeiten beginnen Ende März 2026 und werden von der Firma D.A.T. (Demirci Asphalt Technik) ausgeführt. Durch die koordinierte Verlegung von Strom- und Glasfaserkabeln lassen sich sowohl Zeit als auch Kosten einsparen und die Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner wird deutlich reduziert. Westnetz bittet um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Bauphase.