Päsentation zu Starkregen durch Martin Hertel vom Ing.Büro IBS, Mayen beim Bürger-Workshop in Herresbach
Die Ortsgemeinde Herresbach hat sich, wie 24 andere Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Vordereifel, an der Erstellung eines örtlichen Starkregenvorsorgekonzeptes auch für ihre Ortsteile Döttingen und Eschbach angeschlossen.
Das Konzept wird mit 90 % vom Land Rheinland-Pfalz gefördert, um die entsprechenden Defizite und Problembereiche zu erfassen und Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden aus Starkregen zu entwickeln.
Nach einer allgemeinen Auftaktveranstaltung am 09.02.2023 in Wanderath hatten dann am 17.04.2023 die gezielten örtlichen Begehungen der drei Ortslagen und der Ortsrandbereiche mit dem Ingenieurbüro, der Verbandsgemeinde und dem örtlichen Wehrführer stattgefunden.
Die Ergebnisse dieser Begehung wurden dann letzte Woche im Rahmen eines Bürger-Workshops in der Sporthalle in Herresbach vorgestellt. Erfreulicherweise waren über 20 Bürgerinnen und Bürger der Einladung gefolgt.
Dies freute besonders Bürgermeister Alfred Schomisch sowie Ortsbürgermeister Achim Bürger, die sich in ihren Grußworten ausdrücklich für das Interesse bedankten.
Aktualität hat dieses Thema durch mehrere Starkregenereignisse in den letzten Monaten in mehreren Ortslagen der Verbandsgemeinde erfahren.
Auch in Herresbach hatte sich 2023 im Bereich der Töpferstraße gezeigt, dass Wasser aus der oberhalb gelegener Feldflur zu Überflutungen mit hohem Schlammanateil führte.
„Keine Ortsgemeinde soll sich in Sicherheit wiegen, nicht betroffen zu werden“, war die klare Aussage, so Bürgermeister Alfred Schomisch.
Die Herren Martin Hertel und Michael Brück vom Ingenieurbüro IBS aus Mayen standen nach einer informativen Präsentation der örtlichen Feststellungen mit Fotos, Schutzvorschlägen als auch Informationen zu Elementarschadenversicherungen in der sich anschließenden sachlichen Diskussion Rede und Antwort.
Wichtig und von Interesse waren insbesondere die möglichen privaten und finanziellen Vorsorgen als auch einfache bauliche Schutzmaßnahmen.
Im Anschluss konnten dann mit dem Teilnehmerkreis anhand der ausgelegten Karten weitere Erkenntnisse gesammelt werden, wo Problembereiche als auch Schäden in der Vergangenheit schon eingetreten sind.
Diese zusätzlichen Erkenntnisse wurden gerne mitgenommen.
Bürgermeister Schomisch, der für die Verbandsgemeinde Vordereifel mit seinem zuständigen Mitarbeiter Dominik Dröschel durch die Veranstaltung führte, dankte zum Abschluss allen Beteiligten, den Vertretern des Ingenieurbüros als auch den Anwesenden für die rege Diskussion, für aller Anregungen als auch die gesamte Veranstaltung in einem gelungenen Rahmen.