Titel Logo
Mitteilungsblatt für Mayen und Mendig
Ausgabe 13/2026
Aus dem Rathaus
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Smarte Beleuchtung am Riedener Waldsee

Am Riedener Waldsee ist eine „mitlaufende“ Wegebeleuchtung installiert, die nur auf 100 Prozent Leuchtkraft hochfährt, wenn sich eine Person nähert

Wenn es am Waldsee dunkel wird, stehen Fußgänger am östlichen Ufer nicht im Dunkeln. Eine smarte Beleuchtung macht es möglich, dass rund um den eigenen Standort im wahrsten Sinn des Wortes das Licht angeht.

Die Technik, die vom Parkplatz Sauerbrunnen am Rand der Ortslage Riedens bis zur Liegewiese am Waldsee eingesetzt wird, ist vergleichbar mit einem Bewegungsmelder, der temporär aktiviert und abgeschaltet wird. Die Leuchtkraft der Wegelaternen ist auf 30 Prozent gedimmt. Sobald sich eine Person einer Laterne nähert, wird das Licht dieser und der nächsten zwei Laternen auf 100 Prozent für eine Dauer von fünf Minuten erhöht. Danach fährt die Laterne wieder auf 30 Prozent Leuchtkraft herunter. Bei dem Weg, der in den Abend- und Nachtstunden nur wenig genutzt wird, wird die Straßenbeleuchtung letztlich durch Bewegungssensoren gesteuert. Nur wenn die Sensoren Personen erkennen, wird das Beleuchtungsniveau kurzfristig hochgefahren. "Damit nutzen wir zum einen die Technik, um den Fußweg von der Ortslage zu den Ferienhäusern in der Dunkelheit sicherer zu machen, zum anderen senken wir damit die Energiekosten"", fasst Jörg Lempertz die Maßnahme am Riedener Waldsee zusammen.

Die Technik bietet dementsprechend neben einer zielgerichteten, temporären Beleuchtung und höherer Energieeffizienz dank der intelligenten Steuerungstechnik mehrere Vorteile:

Kosten senken: Die volle Leuchtkraft wird nur bei Bedarf genutzt.

Klimaschutz durch Energieeinsparung.

Zukunftssichere Infrastruktur: Vernetzung mit anderen smarten Anwendungen möglich.

Umweltschonung: Minimierung der Lichtverschmutzung.