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Mitteilungsblatt für Mayen und Mendig
Ausgabe 15/2026
Aus dem Rathaus
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Interkommunales Projekt „REV4Safety" für mobile Zufahrtsschutzsysteme

V.l.n.r.: Bürgermeister Jörg Lempertz, VG Mendig; Bürgermeister Claus Peitz, Stadt Andernach; Oberbürgermeister Dirk Meid, Stadt Mayen; Bürgermeister Sebastian Busch, VG Pellenz

Gemeinsam für mehr Sicherheit bei Veranstaltungen in der Region

Mayen. Im Rahmen der Sonderförderung „Gemeinsam sicher feiern in Rheinland-Pfalz" haben die Stadt Mayen, die Stadt Andernach, die Verbandsgemeinde Mendig und die Verbandsgemeinde Pellenz einen gemeinsamen Antrag zur Gewährung einer Zuwendung eingereicht. Ziel ist die gemeinsame Anschaffung mehrerer mobiler Zufahrtsschutzsysteme, um ihre öffentlichen Veranstaltungen künftig noch besser absichern zu können.

Die angestrebte interkommunale Zusammenarbeit mit dem Titel „REV4Safety" verfolgt das Ziel, die Sicherheit öffentlicher Veranstaltungen in der Region langfristig zu gewährleisten und gleichzeitig durch interkommunale Zusammenarbeit wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. „REV4" steht dabei für die Rhein-Eifel-Vulkanregion, wobei die „4" im Sinne von „for" („für") verwendet wird. Die Region zeichnet sich durch eine hohe Veranstaltungsdichte, eine große touristische Bedeutung sowie zahlreiche kulturelle und gesellschaftliche Events aus. Diese Veranstaltungen sind ein wichtiger Bestandteil des sozialen und wirtschaftlichen Lebens der beteiligten Kommunen.

 

Ein herausragendes Beispiel ist der Lukasmarkt in Mayen, der mit rund 300.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich das größte Volksfest im nördlichen Rheinland-Pfalz darstellt. Die Sicherstellung solcher Großveranstaltungen stellt angesichts steigender Sicherheitsanforderungen jedoch eine zunehmende Herausforderung für die Kommunen dar.

Vor diesem Hintergrund planen die beteiligten Städte und Verbandsgemeinden eine enge interkommunale Zusammenarbeit zur gemeinsamen Anschaffung, Nutzung und Vorhaltung mobiler Fahrzeugsperren. Diese sollen bei Veranstaltungen flexibel eingesetzt werden, um Zufahrten effektiv zu sichern und das Risiko von Fahrzeugangriffen oder unerwünschten Zufahrten zu minimieren.

Durch die gemeinsame Beschaffung dieser sicherheitsrelevanten Infrastruktur sollen Mehrfachanschaffungen vermieden, Ressourcen effizient genutzt und eine einheitlich hohe Sicherheitsqualität für Veranstaltungen in der gesamten Region etabliert werden.

Mit dem gemeinsamen Antrag können Fördermittel in Höhe von 140.000 Euro aus der IKZ-Sonderförderung des Landes Rheinland-Pfalz beantragt werden. Die beteiligten Kommunen setzen damit ein starkes Zeichen für Zusammenarbeit, Wirtschaftlichkeit und vor allem für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher ihrer Veranstaltungen.