Emilia Schäfer und Lilli Wambach mit ihrem Projekt "LabGuard"
Nachdem die Schülerinnen Emilia Schäfer und Lilli Wambach mit ihrem Projekt LabGuard bereits den Regionalwettbewerb in Koblenz gewonnen haben, ging es nun weiter auf den Landeswettbewerb bei Boehringer Ingelheim.
Dazu haben die beiden Schülerinnen ihren Laborkittel und ihre schriftliche Arbeit nochmals verbessert und einen neuen Kittel geschneidert. Ihre Projektidee entstand im Chemieunterricht: Die beiden nahmen die herkömmlichen, aus Baumwolle bestehenden Laborkittel kritisch unter die Lupe und entwickelten eine innovative, sicherere Alternative. Ihr neu konzipierter Laborkittel „LabGuard“ vereint unterschiedliche Schutzbereiche, die gezielt vor ätzenden Substanzen und offenem Feuer schützen. Darüber hinaus optimierten sie die Passform im Hals- und Armbereich, sodass das Eindringen von Flüssigkeiten unter den Kittel deutlich erschwert wird.
In Ingelheim stellten die beiden ihr Projekt zunächst der Jury vor und beantworteten Fragen zu ihrer Idee und Umsetzung. Im Anschluss wurde die Ausstellung für die Öffentlichkeit geöffnet und zahlreiche Besucherinnen und Besucher hatten die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Projekte zu informieren und natürlich auch den Kittel anzuprobieren.
Die feierliche Abschlussveranstaltung war der Höhepunkt des Wettbewerbs.
Emilia und Lilli schafften es erneut, sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen und gewannen den ersten Preis in der Kategorie „Arbeitswelt“. Die Laudatio lobte, dass ihr Projekt „genau dort ansetzt, wo es im Alltag fehlt“. Sie zeigten Sicherheitsmängel der üblichen Laborkittel und prüften gezielt neue Materialien und setzten diese an den geeigneten Stellen ein.