Wie Lernen an der Freien Waldorfschule Mayen aussieht, zeigt ein Blick in die Formenzeichnen-Epoche der dritten Klasse. Der Unterricht begann draußen auf dem Gelände der Schule. Mit der Frage „Was hat drei?“ gingen die Kinder auf Entdeckungstour. Gefunden wurden zahlreiche Dreiheiten: Pflanzen, Bäume, Menschen, Tiere, Tageszeiten, Farben und vieles mehr.
Zurück im Klassenraum wurden die Beobachtungen gesammelt und besprochen. Die Dreiheiten durften die Kinder mit in die Nacht nehmen – denn über Neues und Wichtiges zu schlafen, ist eine Lernstrategie, die längst nicht nur in Waldorfkreisen bekannt ist. Am nächsten Tag griff die Klasse die Entdeckungen erneut auf. Die erste Formenzeichnung orientierte sich am dreiblättrigen Kleeblatt. Bögen wurden zunächst in die Luft und dann auf Papier gezeichnet, bevor die Kinder ihre neuen Epochenhefte individuell und farbenfroh gestalteten.
In den folgenden Tagen beschäftigten sich die Schüler mit Spiegelungen, Wiederholungen und Ornamenten. Zum Abschluss der Epoche bewegte sich die Klasse spiralförmig über den Schulhof und zeichnete große Spiralen mit Kreide auf den Boden. Die Eindrücke fanden ihren Ausdruck in den Epochenheften.
Interessierte finden weitere Informationen auf der Internetseite waldorfschule-mayen.de – oder besuchen Sie einen der nächsten Info-Abende am 24.03. sowie am 19.05.2026, jeweils um 19:30 an der Freien Waldorfschule Mayen.