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Ausgabe 17/2026
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Trockenmauerbau: Mosel-Bewerbung erreicht Bundesebene

Gemeinsames Engagement überzeugt Expertengremium

Ein bedeutender Erfolg für die Moselregion: Die Bewerbung „Handwerk Trockenmauerbau“ zur Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes wurde vom rheinland-pfälzischen Expertengremium einstimmig zur Weiterleitung an die Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlen und fristgerecht eingereicht.

Der Erfolg ist dem intensiven Austausch und der engen Zusammenarbeit zahlreicher Akteure zu verdanken. Unter Federführung der Regionalinitiative „Faszination Mosel“ wurde die Bewerbung gemeinsam mit einer bundesweit vernetzten Expertengruppe entwickelt und abgestimmt.

„Die positive Bewertung ist vor allem ein Erfolg der starken Trägergemeinschaft und der hervorragenden Zusammenarbeit“, betont Simone Röhr, Geschäftsführerin der Initiative.

Das Expertengremium würdigte neben der fachlichen Qualität besonders die aktive Trägergemeinschaft und die gute Vernetzung. Diese bildet die Grundlage, um das Wissen des Trockenmauerbaus zu erhalten und weiterzugeben.

Der Trockenmauerbau ist ein traditionsreiches Handwerk, das Kulturlandschaften seit Jahrhunderten prägt. Die Bauweise ohne Mörtel erfordert viel Erfahrungswissen und wird durch Praxis, Schulungen und gemeinschaftliche Projekte vermittelt. Zudem leisten Trockenmauern einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und stehen für nachhaltiges Bauen.

Mit der Weiterleitung an die KMK ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die Bewerbung tritt nun in den bundesweiten Auswahlprozess ein und gilt als Bestätigung der gemeinsamen Anstrengungen.