Das Motto der Feuerwehr, „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ bringt die Philosophie des altruistischen Dienstes an der Gemeinschaft zum Ausdruck. Besonders größere Einsätze unserer Feuerwehr zeigen uns immer wieder, dass dieses Leitbild gelebt wird. Und wir erleben, dass sich in diesen Situationen viele weitere Helfer anschließen und ihre Unterstützung anbieten. So bedauerlich es ist, dass es zu Einsätzen kommt, so schön ist auch die Gewissheit, dass wir Menschen um uns herumhaben, die helfen und aktiv werden, wenn dies notwendig ist.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag war ein solcher Moment gekommen. Unsere Feuerwehr der Verbandsgemeinde musste zu einem Einsatz nach Löf. Über 60 Mitglieder aus Alken, Kobern-Gondorf, Löf, Hatzenport, Winningen und Oberfell rückten aus um einen Brand am Bauhof der Ortsgemeinde Löf zu löschen. Abgesichert wurden sie dabei von den Mitgliedern des DRK. Diese stellten auch einen Bereich für den Aufenthalt der Einsatzkräfte zur Verfügung. Zudem wurde die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in Spay besetzt. Die Firma Hünten bewies durch die Unterstützung bei der Verpflegung der Einsatzkräfte wieder einmal, dass sie ein Partner der Feuerwehr ist. Auch der Musikverein öffnete seine Türen und bot gemeinsam mit weiteren Spontanhelfern aus dem Ort Unterstützung an. Geleitet wurde der Einsatz durch den Wehrleiter der Verbandsgemeinde, Michael Gohmann. Vor Ort dabei waren auch der Ortsbürgermeister Liesenfeld und der Gemeindearbeiter Viktor Lippert.
Niemand wurde beim Brand und den Löscharbeiten verletzt. Doch nach einer ersten Begutachtung der Versicherung ist klar, dass es sich um einen Totalschaden handelt. Ermittlungen der Polizei konnten bislang keine eindeutigen Aussagen zur Brandursache liefern. Doch zum Glück waren die Halle und das Inventar gut versichert. Allerdings wird ein Wiederaufbau einige Zeit in Anspruch nehmen.
Für die Ortsgemeinde Löf ist damit ein ungeplantes Großprojekt auf die Tagesordnung der Verwaltung und des Rates gelangt, welches in den kommenden Monaten viel Planungs- und Beratungsbedarf aufwerfen wird. Auch provisorische Lösungen zur Überbrückung werden notwendig werden. Als Verbandsgemeindeverwaltung werden wir diese Aufgabe mit all unseren Möglichkeiten begleiten.
Mein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die an diesem Weihnachtsfeiertag im Einsatz waren und unterstützten.