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Heimat-Echo - Heimat- und Bürgerzeitung Verbandsgemeinde Vallendar
Ausgabe 27/2026
Aus dem Rathaus
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Zu einer letzten öffentlichen / nichtöffentlichen Sitzung vor der Sommerpause mit zahlreichen Tagesordnungspunkten (TOP) traf sich der Gemeinderat am Abend um 19.00 Uhr im Bürgerhaus. Ortsbürgermeister Ackermann konnte zahlreiche Gäste und die 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde (VG) Vallendar Renate Münz in Vertretung von Bürgermeister Schneider begrüßen.

Vor Beginn der Sitzung beantragte die CDU die Absetzung des TOP 9. Es handelte sich um einen CDU-Antrag, der die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Urbar durch Gewinnung neuer Unternehmersitze und Sicherung bestehender Gewerbesteuer-zahler vorsah. Die CDU selbst hatte den Antrag zurückgezogen, so dass einer Absetzung einstimmig zugestimmt wurde.

Zum TOP 1, der Einwohnerfragestunde, gab es drei Fragen. Diese bezogen sich auf die Einführung eines Fördermittellotsen in der VG, das weitere Vorgehen im Mallendarer Bachtal nach dem Starkregen vom 18.06. und die derzeitigen Glasfaserarbeiten in der Urbarer Straße bzw. dem Teilstück der Hauptstraße am Minikreisel.

Im TOP 2 ging es um Ergänzungswahlen. Alle Personalien bezogen sich auf die FREIE LISTE - Bürger für Urbar e.V. Dieser fehlten jeweils zweite Stellvertreter im Haupt- (HA) und im Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) sowie im Ausschuss für Umwelt und Technik (ATU). Nachdem der Rat einstimmig offene Abstimmung beschlossen hatte, wurden ebenfalls einstimmig Gudrun Daubländer und Sascha Jakat (HA), Fabian Bildhauer und Joachim Müller (RPA) und Joachim Traus (ATU) gewählt.

Um die Wiederherstellung des Durchlasses des Mallendarer Baches „Am Kammrädchen“ ging es im TOP 3. Einstimmig wurde das Ingenieurbüro Hartwig, Wiesbaden, mit der Erstellung der Ausführungsplanung sowie der Ausschreibung der Leistungsphasen 5 bis 9 zum Preis von 24.759,33 EUR beauftragt.

Über die neue Friedhofssatzung musste im TOP 4 entschieden werden. Nachdem der HA einige Änderungen bereits im Vorfeld entschieden hatte, kam es zu keinerlei weiteren Diskussionen. Der Rat stimmte einstimmig für die vorgelegte Fassung.

Ebenfalls mit dem Friedhof, diesmal mit der Friedhofsgebührensatzung, befasste sich der Rat im TOP 5. Ohne Diskussion, aber mit einer Nein-Stimme wurde diese Satzung mehrheitlich beschlossen.

Damit beide Satzungen rechtsgültig werden, werden sie im Heimatecho veröffentlicht.

Im TOP 6 ging es um die Erneuerung der Warmwasserversorgung im Aulenbergstadion. Da noch nicht alle angeschriebenen Firmen ein Angebot abgegeben hatten, wurde der Ortsbürgermeister einstimmig ermächtigt, nach dem Vergabeverfahren dem wirtschaftlichsten Anbieter den Auftrag zu erteilen.

Schon seit vielen Jahren ein stetiger Streitpunkt ist die Nichteinbeziehung von Teilen der Straße „Am Kammrädchen“ in die Wiederkehrenden Beiträge (WKB) für den Straßenausbau (TOP 7). Der Rat ist einstimmig für eine rechtliche Prüfung. Zweck der Prüfung wird es sein, die an dem privaten Straßenabschnitt gelegenen Grundstücke in die Berechnung der WKB einzubeziehen.

Im TOP 8 ging es um einen Antrag der CDU auf Prüfung der Einführung eines Gästebeitrages für Übernachtungen in Urbar. Der Antrag wurde erläutert und dann einstimmig zur weiteren Beratung in die Ausschüsse verwiesen.

Unter TOP 9 (Mitteilungen) verlas der Ortsbürgermeister zunächst schriftliche Mitteilungen zum Ultranet-Newsletter (Sachstand Mastausbau), zum Prüfbericht über die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Ortsgemeinde für die Haushaltsjahre 2018 - 2026 und zum Termin für die Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2025. Mündlich informierte er über die Erstattung von Beiträgen für den Winterdienst durch den LBM, den Zeitplan für die Haushaltsentscheidung 2027, ein Update zum geplanten Glasfaserbau, zum 1. Nachtrag zur Nutzungsvereinbarung bzgl. der Freiflächen vor dem Jugendraum, zur Entscheidung des Kita-Beirates über die neuen Spielgeräte im Gemeindekindergarten, zum Bau eines Transformatorenhäuschens im Gewerbe-gebiet und zum weiteren Vorgehen bzgl. des Mastes auf dem Parkplatz „Auf dem Sand“.

Die Anfragen der Ratsmitglieder (TOP 10) bezogen sich auf Straßenmarkierungen und -beschilderungen, den Sachstand eines gemeinsamen Antrags dreier Fraktionen zur Machbarkeitsstudie in der Hauptstraße und zur Entfernung rechtswidriger Beschilderungen im Umkreis des Minikreisels.

Da keine nichtöffentlichen Mitteilungen und Anfragen vorlagen, endete die Sitzung um 20.03 Uhr.