Die Mitglieder des Werksausschusses (WA) der Verbandsgemeinde Hunsrück Mittelrhein traten am 12. Mai 2026 unter dem Vorsitz von Bürgermeister Peter Unkel erneut zu einer Sitzung zusammen.
Im öffentlichen Teil wurde Folgendes beraten:
Erneuerung der Kläranlage "Oberes Baybachtal";
| Vergabe der Lieferungen und Leistungen im 3. Bauabschnitt: | |
| a) | Sanitär-, Heizung, raumlufttechnische Anlagen |
| b) | Trockenbau, Putz- und Anstricharbeiten |
| c) | Fliesen- und Estricharbeiten |
| d) | Einrichtung Abwassertechnischer Untersuchungsraum |
Bürgermeister Unkel stellte die Beschlussvorlage vor.
Frau Nick (Techn. Führungskraft) berichtete dem Werksausschuss mittels einer umfassenden Präsentation über die bisherigen Bautätigkeiten seit Herbst 2024.
Nach Beratung beschloss der Werksausschuss einstimmig, den Auftrag für die Sanitär-, Heizung, raumlufttechnische Anlagen, die Trockenbau, Putz- und Anstricharbeiten, die Fliesen- und Estricharbeiten, die Einrichtung Abwassertechnischer Untersuchungsraum an den jeweils günstigsten Bieter zu vergeben.
Werkleiterin Cleer stellte die Beschlussvorlage vor. Der Werksausschuss beschloss daraufhin einstimmig, eine Fachfirma mit den Leistungen des Nachtrags Nr. 6 „Preisanpassung BA III, Titel 2 Belebung/ Betriebsgebäude und Verdichterstation“ in EMSR- Technik zu beauftragen.
Mitteilung der Ergebnisse der Ergänzungsuntersuchung im Bereich des Altstandorts der KA St. Goar
Der Vorsitzende stellte die Ergebnisse der Ergänzungsuntersuchung im Bereich des Altstandorts der Kläranlage St. Goar über eine möglicherweise wirtschaftlichere Umsetzung einer Gruppenkläranlage vor.
Der Werksausschuss nahm das Ergebnis der Ergänzungsuntersuchung zur Kenntnis.
Frau Cleer berichtete dem Werksausschuss mittels Präsentation über den Dieselaustritt im Industriepark Wiebelsheim aus der Pipeline der Rhein-Main-Rohrleitungsgesellschaft. Sie ging darauf ein, welche Auswirkungen dies auf die Entwässerungsanlagen der Verbandsgemeindewerke Hunsrück-Mittelrhein hat und welche Schäden an diesen entstanden sind. Zudem erläuterte Frau Cleer, welche Maßnahmen innerhalb von kürzester Zeit ergriffen wurden, um weitere Schäden zu verhindern und die entstandenen Schäden zu beheben.
Oberstes Ziel ist nun die Wiederinbetriebnahme des Regenrückhaltebeckens zum Schutz des Gewässers und der Umwelt sowie der anschließende Rückbau der Bypassleitung.
Im nichtöffentlichen Teil wurde Folgendes beschlossen:
Vergabe der Planungsleistungen
Bürgermeister Peter Unkel erläuterte den Sachstand. Nach Beratung beschloss der Werksausschuss einstimmig, die Ingenieurleistungen an ein Fachingenieurbüro zu vergeben.