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Mittelrhein-Nachrichten - Heimat- u. Bürgerzeitung VG St. Goar-Oberwesel
Ausgabe 29/2019
Mitteilungen anderer Behörden
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Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis

Futternutzung auf Ökologischen Vorrangflächen ab dem 16. Juli 2019 erlaubt

Aufgrund der starken Trockenheit und der damit verbundenen Futterknappheit sind in gesamt Rheinland-Pfalz die brachliegenden Flächen (Brache ÖVF) zur Futternutzung oder Beweidung ab dem 16. Juli 2019 freigegeben.

Nicht genutzt werden dürfen Flächen mit Honigbrachemischungen. Diese sollen den Bienen möglichst lange zur Verfügung stehen. Ab dem 1. Oktober ist auf Flächen mit Honigbrachen lediglich eine Beweidung mit Schafen oder Ziegen zulässig. Eine Ausnahmegenehmigung zur Futternutzung ist rechtlich nicht zulässig.

Eine Beweidung oder Schnittnutzung der Pufferstreifen und Feldränder (ÖVF) ist gemäß der Agrarzahlung-Durchführungsverordnung außerhalb des Sperrzeitraums (01. April - 30. Juni) immer erlaubt.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Personal der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Fachbereich Landwirtschaft, Telefon 06761 82-830 bis -835.

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 24. Juli 2019, von 14 bis 17 Uhr.

Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Vermutlich ausgesetzter Teju konnte im Zoo untergebracht werden

Am Montagabend, 8. Juli, wurde im Wald bei Schwarzen, nahe dem Grünschnittplatz, eine sehr auffallend gefärbte große Echse gesehen. Besorgte Bürgerinnen und Bürger haben das Reptil festgesetzt und umgehend das Veterinäramt der Kreisverwaltung hinzugezogen.

Eine Veterinärin konnte mit Unterstützung einer Reptilienexpertin feststellen, dass es sich bei dem Tier um einen schwarzweißen Teju handelt.

Die Echse mit einer beachtlichen Länge von 1,20 Metern war durch Unterkühlung und Austrocknung in einem bedenklichen Zustand. Die Erstversorgung wurde durch die Reptilienexpertin sichergestellt.

Mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde ist es gelungen, den Teju bereits am Dienstag im Reptilium Terrarien- und Wüstenzoo in Landau unterzubringen, wo er auch fachgerecht versorgt werden kann. Bei dem Teju handelt es sich um eine besonders geschützte Tierart, die meldepflichtig ist. Der Artenschutzbehörde des Rhein-Hunsrück-Kreises ist jedoch kein Teju gemeldet, so dass kein Eigentümer ermittelt werden kann.

"Durch das schnelle Handeln und Sicherstellen des Teju von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern konnten wir der Echse schnell helfen. Die Artenschutzbehörde konnte auch umgehend eine fachgerechte Unterbringung finden, wo der Teju jetzt aufgepeppelt werden kann." freut sich Veterinärin Anja Fieweger.