Innerhalb geschlossener Ortschaften ist abseits der Vorfahrtstraßen mit der Anordnung von Tempo 30-Zonen zu rechnen. Das Wichtigste zuerst: Eine Tempo-30-Zone funktioniert anders als ein normales Tempolimit. Während ein rundes Einzelschild („30“) meist nur für eine bestimmte Strecke oder bis zur nächsten Kreuzung gilt, ist die Zone ein ganzes Gebiet.
Einmal gesehen, überall gültig. Das Zonenschild steht nur an den Einfahrten des Viertels. Wenn Sie einmal an dem Schild vorbeigefahren sind, gilt das Limit von 30 km/h für alle Straßen, Abzweigungen und Kreuzungen innerhalb dieses Bereichs. Sie werden zwischendurch nicht noch einmal durch Schilder daran erinnert.
Wann ist die Zone zu Ende? Die Geschwindigkeitsbeschränkung endet nicht automatisch durch Abbiegen oder nach einer Kreuzung. Sie bleibt so lange bestehen, bis Sie eines dieser Schilder passieren: Das grau-weiße Schild „Ende der Tempo-30-Zone“, ein Schild für eine andere Zone (z. B. ein verkehrsberuhigter Bereich).