Nachdem ein Bürger der Stadt auf ein sinnvolles Projekt aufmerksam wurde, hat er beschlossen, es nach Kräften zu unterstützen. Es geht darum, Kronkorken dem Recycling zuzuführen. Der besondere Dreh bei diesem heutzutage eigentlich selbstverständlichen Willen, Umweltschutz im Kleinen zu betreiben, ist allerdings folgendes: Eine junge Kölnerin hat 2018 damit begonnen und derart viele Mitstreiter gefunden, dass seither über 280 Tonnen dieser kleinen Teile gesammelt und die erzielten Erlöse seither den SOS-Kinderdörfern zur Verfügung gestellt werden konnten.
Dazu heißt es im Internetauftritt der BlechWech-Foundation: Der Fokus liegt „… auf der Beschaffung von Hilfsgütern in Form von Impfstoffen, hauptsächlich gegen Masern, Tetanus und Polio, die Kinder schützen. Seit 2018 sammeln verschiedene lokale Gastronomen, Vereine, Firmen und Privatpersonen mit. Da unser Projekt ein frühzeitiges Verständnis von Nachhaltigkeit und Unterstützung Hilfsbedürftiger fördert, freuen wir uns, dass sich viele Jugendzentren, Schulen und Kitas angeschlossen haben.“ Hans-Jürgen Werle, er wohnt seit einem Jahr in Bad Sobernheim, hat nun begonnen, Sammelstellen zu finden, die das Projekt hier vor Ort unterstützen. Fast ein Dutzend Betriebe haben bereits zugesagt, ab jetzt Kronkorken zu sammeln. Und der Initiator vor Ort wird dafür sorgen, dass jedes gesammelte Objekt bei BlechWech ankommt. Privatpersonen, die ihre Bier- oder Limo-Kronkorken nicht weiter im Müll (oder wenigstens in der gelben Tonne) entsorgen wollen, können diese ab sofort auch im Sobernheimer Rathaus abgeben. Weitere Informationen gibt es beim Initiator (0176 78 03 88 14), über den QR-Code oder die Homepage der Foundation (https://blechwech.de/).