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Mitteilungsblatt für die Verbandsgemeinde Nahe-Glan
Ausgabe 27/2023
Verbandsgemeinde
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Erntezeit + trockene Felder = Feldbrandgefahr. Eine einfache Gleichung.

Mit ein paar ebenso simplen Maßnahmen können Sie Feldbränden leicht vorbeugen

Im Lokalteil der Tageszeitung sind sie im Sommer regelmäßig zu finden: Feldbrände. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich einschränken.

Wir haben für Sie eine Checkliste zusammengestellt.

Feldbränden vorbeugen: die Checkliste

1.

Feldraine mähen (vor der Ernte)

2.

Feldränder sofort grubbern/pflügen: das beugt einer schnellen Ausbreitung von Bränden vor

3.

Abgasanlagen der Maschinen auf Funkensicherheit prüfen

4.

Staubschutzeinrichtungen auf Funktionsfähigkeit prüfen

5.

"Heißläufer" verhindern: Wellen und Achsen auf eingewickeltes Stroh prüfen

6.

Schweiß-/Schneidarbeiten und Betanken der Erntemaschinen: nur auf Flächen, die frei von brennbaren Stoffen sind

7.

Feuerlöscher mitführen

8.

bei extremer Trockenheit mindestens 3.000 Liter Löschwasser vor Ort bevorraten

Die Waldbrandschutzverordnung im Blick behalten

Im Blick haben sollten Sie bei der Ernte auch die Waldbrandschutzverordnung ihres Bundeslandes.

In Sachsen-Anhalt beispielsweise gilt folgendes: Fallen Getreideernte und eine Waldbrandgefahrenstufe von 4 oder 5 zusammen, müssen Landwirte auf Feldern, die weniger als 30 Meter vom Wald entfernt sind, einen durchgepflügten Pflugstreifen anlegen. Dieser muss unmittelbar nach Beginn der Ernte auf der dem Wald zugekehrten Seite angelegt werden und mindestens fünf Meter breit sein.

Quelle: https://www.agrarheute.com/technik/feldbraenden-vorbeugen-8-tipps-damit-nichts-anbrennt-445850

Getreide sicher ernten: Maschinenbrand vermeiden

Vorsorge treffen - Brandursachen vermeiden

Um Brände bei Erntearbeiten zu vermeiden, rät Robert Höfer, Erntemaschinen mindestens einmal am Tag an den kritischen Stellen zu reinigen. Insbesondere bei Reinigungsarbeiten auf dem Feld leisten akkubetriebene Laubbläser gute Dienste.

„Bedenken Sie, dass Stäube die Gesundheit beeinträchtigen. Nutzen Sie deshalb Schutzausrüstung gegen Staub bei diesen Tätigkeiten“, so Höfer. Neben diesen regelmäßigen Reinigungsarbeiten sollten einmal jährlich eine intensive Grundreinigung sowie ein Vor- und Nacherntecheck in einer Fachwerkstatt erfolgen. Beim Dreschen und Mähen, beim Ballen pressen sowie beim Strohtransport und natürlich beim Betanken gilt absolutes Rauchverbot, auch in geschlossenen Fahrzeugkabinen.

Brandbekämpfung

Zur Bekämpfung eines Entstehungsbrandes auf Landmaschinen und Traktoren muss mindestens ein 6-kg-Pulverlöscher mitgeführt werden. Bei Mähdreschern und anderen großen Erntemaschinen empfiehlt es sich, zwei 6-kg- oder einen 12-kg-Pulverlöscher dabei zu haben.

Mit Wasser gefüllte Güllefässer am Feldrand - oder zumindest abholbereit im Hofbereich - sorgen im Brandfall schnell für Löschwasser.

Sehr wirkungsvoll wird die Brandbekämpfung durch die Installation einer Löschanlage. Eingebaute Aerosol-Löschanlagen melden dem Fahrer einen Brand, wenn der Temperaturfühler eine zu große Hitzeentwicklung feststellt. Die Löschpatronen werden automatisch tätig. Laut Hersteller ist das Feuer ist in der Regel in zehn bis 20 Sekunden gelöscht. Das ausgestoßene Pulver ist ungiftig und kann leicht entfernt werden. Aerosol-Löschanlagen können auch nachgerüstet werden.

Quelle: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/landtechnik/getreide-sicher-ernten-maschinenbrand-vermeiden_article1655994816.html