Am Samstag, 19. September 2026, führten die Feuerwehreinheiten Kirn, Bärenbach und Heimweiler eine gemeinsame Einsatzübung im Industriegebiet Allweiden in Kirn durch. Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit der Einheiten und die Bewältigung mehrerer Einsatzlagen gleichzeitig. Gegen 18 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit den Stichworten „Kellerbrand“ und „Person in Zwangslage“ alarmiert. Vor Ort wurden zwei voneinander unabhängige Einsatzstellen vorgefunden: In einer Werkstatt war es bei Schweißarbeiten zu einer Explosion mit anschließendem Brand gekommen. Zwei Personen wurden vermisst. Gleichzeitig war auf dem rückwärtigen Firmengelände eine Person unter einem Radlader eingeklemmt. Zur besseren Koordination wurde der Einsatz in zwei Abschnitte aufgeteilt. Während Einsatzkräfte im Werkstattbereich unter Atemschutz nach den vermissten Personen suchten und parallel die Wasserversorgung sicherstellten, konzentrierte sich ein weiterer Einsatzabschnitt auf die eingeklemmte Person. Eine besondere Herausforderung stellte die Rettung einer Person aus einer Arbeitsgrube dar.
Beide vermissten Personen konnten schließlich gerettet werden. Die unter dem Radlader eingeklemmte Person wurde mithilfe von Hebekissen schnell und sicher befreit. Auch der Führungsdienst der Verbandsgemeinde Kirner Land mit dem Einsatzleitwagen (ELW 1) war in die Übung eingebunden. Neben der Lagedarstellung und Koordination gehörten unter anderem die Nachalarmierung weiterer Einsatzmittel sowie die Anforderung von Fachberatern der Energieversorgung zu den Aufgaben. Der stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Kirner Land Andreas Kaiser machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Ablauf der Übung. Im Anschluss dankte er den beteiligten Einsatzkräften für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit. Besonders hob er die Bedeutung gemeinsamer Übungen hervor, bei denen die Zusammenarbeit verschiedener Einheiten unter realitätsnahen Bedingungen trainiert und die Abläufe kontinuierlich verbessert werden können. Die Übung zeigte, wie wichtig eine klare Kommunikation, abgestimmte Einsatzstrukturen und eine gute Zusammenarbeit sind. Die beteiligten Feuerwehreinheiten konnten dabei wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Abläufe für mögliche reale Einsatzlagen weiter optimieren.