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Mitteilungsblatt für den Bereich der Verbandsgemeinde Kirner Land
Ausgabe 5/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Rücktritt des Wehrleiters – Führung der Feuerwehr weiterhin gesichert

Bürgermeister Thomas Jung gab bekannt, dass der Wehrleiter Markus Späth seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen erklärt hat. Unabhängig davon bleibt er weiterhin als Wehrführer der Einheit der Stadt Kirn im Amt.

Einen Tag nach dem Rücktritt wurde eine Wehrführerdienstbesprechung einberufen, um die aktuelle Lage zu bewerten und das weitere Vorgehen abzustimmen.

Der Bürgermeister stellte im Rahmen der Besprechung drei mögliche Handlungsoptionen zur zukünftigen Organisation der Wehrleitung vor: Die Fortführung der Aufgaben im Ehrenamt, eine teildienstliche Lösung – sofern eine geeignete Person zur Übernahme zusätzlicher Verwaltungsaufgaben gewonnen werden kann – sowie die Möglichkeit einer hauptamtlichen Wehrleitung.

Die Leitung der Feuerwehr ist weiterhin verlässlich sichergestellt: Die bisherigen Vertreter Andreas Kaiser und Thorsten Borger bleiben in ihrer Funktion im Amt und nehmen die Aufgaben des Wehrleiters weiterhin wahr. Diese Aufgabenwahrnehmung wird nahtlos fortgeführt, bis eine abschließende organisatorische Lösung getroffen ist.

Im Mittelpunkt der weiteren Überlegungen steht insbesondere eine interne Lösung aus dem Kreis der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. Personen, die über die erforderliche Qualifikation verfügen oder Interesse bekunden, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, werden als praxisnahe und kurzfristig umsetzbare Möglichkeit angesehen. Vorteil einer internen Besetzung ist, dass die Beteiligten die örtlichen Gegebenheiten kennen und unmittelbar handlungsfähig sind.

Vor dem Hintergrund des anstehenden Beschlusses des Brandschutzbedarfsplans wird zudem als wichtig erachtet, frühzeitig mit Arbeitsgruppen zu beginnen, um die anstehenden Aufgaben strukturiert aufzunehmen und abzuarbeiten.

Eine hauptamtliche Lösung wurde ebenfalls als Option benannt, ist jedoch mit einem deutlich längeren Vorlauf verbunden. Hierfür wären unter anderem eine Stellenausschreibung sowie eine Anpassung des Stellenplans durch den Verbandsgemeinderat erforderlich, was zu Verzögerungen führen kann.

Die weitere Vorgehensweise wird in den kommenden Tagen vertieft beraten und abgestimmt.