Untertitel von links nach rechts: Tanja Wallhäuser-Schmitt, Katharina Gräff, Kirsten Mang, Markus Lüttger, Sophia Volk, Tatjana Häffner, Benedikt Seemann, Christian Kuhn, Michael Cyfka, Ralf Hipperet
Die Verbandsgemeinden Langenlonsheim-Stromberg, Rhein-Nahe und Rüdesheim haben bei einem ersten gemeinsamen Treffen den Grundstein für eine mögliche touristische Kooperation gelegt. Ziel ist es, gemeinsame Strukturen zu prüfen, Synergien zu nutzen und die Region im Zuge der aktuellen Entwicklungen in der Tourismuslandschaft zukunftsfähig aufzustellen.
Ausgangspunkt des Austauschs ist das Landesgutachten „Veränderung als Chance“, das zu einer Stärkung und Bündelung lokaler Tourismusstrukturen rät. Auch das neue Förderprogramm des Landes ermöglicht es Kommunen, interkommunale Kooperationen gezielt zu entwickeln und zu professionalisieren.
In dem konstruktiven Gespräch wurden zahlreiche gemeinsame Themenfelder sichtbar – darunter Wandern, Wein & Kulinarik, touristische Infrastruktur, Digitalisierung sowie bestehende kulturhistorische Erlebnisräume. Die Verbandsgemeinden möchten nun prüfen, welche Formen der Zusammenarbeit sinnvoll und zukunftsorientiert sind.
Nächste Schritte sind Beratungen in den kommunalen Gremien, ein möglicher gemeinsamer Strategieworkshop im Herbst 2025 sowie – bei positiver Grundsatzentscheidung – die Unterzeichnung einer interkommunalen Absichtserklärung Anfang 2026. Anschließend könnten Fördermittel für die weitere Entwicklung und erste Projekte beantragt werden.
„Wir haben heute eine wichtige Basis gelegt. Jetzt gilt es, die Chancen für unsere Region aktiv zu nutzen und gemeinsam die Weichen für eine leistungsstarke Tourismusstruktur zu stellen.“