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Mitteilungsblatt Verbandsgemeinde Rüdesheim und zugehörige Ortsgemeinden
Ausgabe 39/2026
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­Staatssekretär Alt übergibt 716.000 Euro Förderung für Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Oberhausen an der Nahe

 

Staatssekretär Denis Alt hat der Ortsgemeinde Oberhausen an der Nahe im Rahmen der Abschlussveranstaltung der diesjährigen Oberhäuser Kerb einen Förderbescheid in Höhe von 716.000 Euro aus dem rheinland-pfälzischen Dorferneuerungsprogramm für die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses übergeben.

„Heimat lebt vom Miteinander. Mit der Sanierung und Erweiterung wird das Dorfgemeinschaftshaus zu einem modernen Treffpunkt für ganz Oberhausen - barrierefrei, energieeffizient und offen für alle. Ob Verein, Ratssitzung oder Veranstaltung, hier kommen Menschen zusammen, bringen sich ein und gestalten ihren Ort aktiv mit. Wo mehr Raum für Menschen entsteht, entsteht auch mehr Raum für Begegnung, Engagement und neue Ideen. So wird aus diesem Gebäude ein echter Ort der Begegnung und aus dem Ortskern ein Stück Zukunft für Oberhausen“, betont Staatssekretär Denis Alt.

Die Ortsgemeinde Oberhausen an der Nahe plant die Sanierung des in der Ortsmitte gelegenen Dorfgemeinschaftshauses. Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. In dem nun bewilligten zweiten Bauabschnitt soll die Barrierefreiheit und energetische Sanierung des Gebäudes umgesetzt werden. Anschließend werden auch die Außenanlagen des Dorfgemeinschaftshauses neugestaltet. Im ersten Abschnitt wurden für die Sanierung notwendige Rückbaumaßnahmen und andere vorbereitende Arbeiten ausgeführt.

Vorgesehen sind insbesondere die Herstellung der Barrierefreiheit für das Obergeschoss um allen Personengruppen den Zugang zum Veranstaltungssaal zu ermöglichen. Zudem ist eine energetische Sanierung geplant um das Gebäude zukunftsfähig zu machen. Durch die Vergrößerung der Versammlungsstätte wird zudem mehr Raum für Begegnung, kulturelles Miteinander und Engagement geschaffen.

Hintergrund

Schwerpunkte der Dorferneuerung sind struktur- und funktionsverbessernde Maßnahmen in den Ortskernen, die eine zukunftsbeständige und nachhaltige Entwicklung des Dorfes zum Ziel haben. Denn die Innenentwicklung, die Belebung und Attraktivierung der Ortskerne haben in der Dorferneuerung absoluten Vorrang. Dazu gehören insbesondere die Sanierung und zeitgemäße Umnutzung ortsbildprägender Bausubstanz, die Sicherung der Grundversorgung oder die Beteiligung und Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen in der Dorferneuerung.

Fast 90 Prozent der Gemeinden im Land haben weniger als 2.000 Einwohnerinnen und Einwohner und sind dem ländlichen Raum zuzurechnen. Mittlerweile haben rund 80 Prozent der Gemeinden ein Dorferneuerungskonzept erarbeitet.