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Mitteilungsblatt für die Gemeinde Hünfelden
Ausgabe 28/2026
Feuerwehrnachrichten
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Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Waldbrand in Dauborn

Die Freiwilligen Feuerwehren Hünfelden-Dauborn und Hünfelden-Neesbach wurden zu einem Vegetationsbrand am Waldrand der Dauborner Anlagen alarmiert. Auf einem Gartengrundstück unmittelbar an der Waldgrenze war aus bislang ungeklärter Ursache ein etwa fünf bis zehn Quadratmeter großer Haufen aus Holz- und Vegetationsresten in Brand geraten.

Anwohner, die dort Gartengrundstücke bewirtschaften, bemerkten den Brand frühzeitig und versuchten zunächst, die Flammen mit Wasser selbst zu löschen. Aufgrund der extremen Trockenheit und der bereits weit fortgeschrittenen Brandausbreitung gelang es ihnen jedoch nicht, das Feuer unter Kontrolle zu bringen oder eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte schließlich verhindert werden, dass sich der Brand auf den angrenzenden Waldbestand ausdehnte.

Erste Bäume am Waldrand waren bereits durch die Hitzeeinwirkung in Mitleidenschaft gezogen worden. Angesichts der anhaltenden Trockenheit und der hochsommerlichen Temperaturen bestand eine erhebliche Gefahr, dass sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit zu einem Waldbrand entwickeln könnte.

Aus taktischen Gründen wurden die Einsatzfahrzeuge im Bereich des Dauborner Schwimmbads positioniert. Dort erschwerten jedoch mehrere teilweise unzulässig abgestellte Fahrzeuge die Arbeit der Feuerwehr und die Bewegungsfreiheit der Einsatzfahrzeuge erheblich. Gerade bei Einsätzen zählt jede Minute - zugeparkte Zufahrten können im Ernstfall wertvolle Zeit kosten.

Obwohl der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnte, stellte der Einsatz für die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner eine erhebliche körperliche Belastung dar.

Bei Außentemperaturen von nahezu 40 Grad Celsius verlangten die Löscharbeiten den insgesamt 18 Einsatzkräften beider Feuerwehren einiges ab.

Um sicherzustellen, dass keine versteckten Glutnester zurückblieben, kam anschließend auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz. So konnten sämtliche noch vorhandenen Hitzequellen aufgespürt und gezielt abgelöscht werden. Ein erneutes Aufflammen des Feuers konnte dadurch ausgeschlossen werden.

Neben den Feuerwehren war auch die Polizei an der Einsatzstelle im Einsatz. Ebenfalls machte sich Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer persönlich ein Bild von der Lage und dankte den Einsatzkräften für ihren schnellen und engagierten Einsatz.

Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt. Der Einsatz zeigt erneut, wie hoch die Gefahr von Vegetations- und Waldbränden während lang anhaltender Trockenperioden ist. Bereits ein vermeintlich kleines Feuer kann sich unter diesen Bedingungen innerhalb kürzester Zeit ausbreiten und erhebliche Schäden verursachen. Die Feuerwehren appellieren daher an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in der Nähe von Wäldern und trockenen Vegetationsflächen größte Vorsicht walten zu lassen, auf offenes Feuer zu verzichten und mögliche Zündquellen konsequent zu vermeiden.