Pendelverkehr
Wasserversorgung
Erkundung
Brandbekämpfung
Am 17. Oktober 2026 fand im Kirberger Wald eine groß angelegte Waldbrandübung der Freiwilligen Feuerwehr Hünfelden statt. Rund 90 Einsatzkräfte aus Hünfelden und Umgebung beteiligten sich an der realitätsnahen Einsatzübung, bei der die Bekämpfung eines ausgedehnten Vegetationsbrandes trainiert wurde.
Als Bereitstellungsraum diente der Bolzplatz in Kirberg. Von dort aus wurden die eingesetzten Kräfte und Fahrzeuge in die verschiedenen Einsatzabschnitte eingewiesen. Das angenommene Einsatzszenario sah einen Waldbrand im Bereich der Windkraftanlagen im Kirberger Wald vor. Mehrere über das Gelände verteilte Brandstellen mussten gleichzeitig bekämpft werden und stellten durch teils schwierige Zugänglichkeit die Einsatzkräfte vor Herausforderungen.
Zur Brandbekämpfung kamen vor allem Löschrucksäcke und Feuerpatschen zum Einsatz. Diese Ausrüstung wird insbesondere bei Wald- und Vegetationsbränden genutzt, da sie ein schnelles Vorgehen auch in schwer zugänglichem Gelände ermöglicht. Die Einsatzkräfte arbeiteten sich zu Fuß zu den angenommenen Brandstellen vor und verhinderten so die weitere Ausbreitung des Feuers.
Ein weiterer Schwerpunkt der Übung lag auf der Sicherstellung der Löschwasserversorgung. Hierzu wurde ein Pendelverkehr eingerichtet, bei dem auch das Technische Hilfswerk (THW) sowie der Abrollbehälter Hochvolt der Feuerwehr Limburg die Wasserversorgung für die Einsatzstellen unterstützen. Dabei galt es auch einen Einbahnstraßenverkehr im Wald zu koordinieren. Nahe der Brandstellen im Wald wurden mobile Löschwasserbecken eingerichtet.
An der Übung beteiligten sich neben den Feuerwehren der Gemeinde Hünfelden auch Einsatzkräfte aus Brechen, Bad Camberg, Limburg, Selters und Hahnstätten. Unterstützt wurden die Feuerwehrkräfte durch eine Drohnenstaffel, zwei Fahrzeuge des Technischen Hilfswerks (THW) sowie Vertreter des zuständigen Forstamtes. Auch der 1. Beigeordnete der Gemeinde Hünfelden verfolgte das Übungsgeschehen vor Ort.
Die Übungsleitung zog im Anschluss ein positives Fazit. Besonders die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Feuerwehren und Organisationen sowie die Koordination der umfangreichen Löschwasserversorgung konnten erfolgreich erprobt werden. Angesichts zunehmender Trockenperioden und einer steigenden Waldbrandgefahr sind derartige Übungen ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung kamen alle Beteiligten im Feuerwehrhaus Kirberg zu einem gemeinsamen Mittagessen zusammen.