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Mitteilungsblatt für die Gemeinde Hünfelden
Ausgabe 8/2023
Aus Vereinen und Verbänden
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Kappensitzung Ohren

TSG Ohren

Es waren die erwarteten Kappensitzungen „auf höchstem karnevalistischem Niveau“. Die TSG Ohren meldete für beide Sitzungen „Back to the 80`s- die 80er Jahre am vergangenen Wochenende: „Ausverkauft“. Die große Narrenschar mit Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer (parteilos) an der Spitze, waren in der Mehrzweckhalle schon gleich auf Betriebstemperatur, denn das Opening mit vielen Akteuren aus den Gruppen der TSG Ohren und Achim & Co sorgte schon für ausgelassene Partystimmung bei ihrem musikalischen und tänzerischen Ausflug in die 80er Jahre, getreu dem Motto „ Erbarmen - zu spät, die Ohrner komme“. Beim anschließenden Einmarsch des Elferrates mit Sitzungspräsident Marcell Kuhmann hielt es das närrische Volk schon nicht mehr auf den Plätzen. Somit danach auch leichtes Spiel für Steffi Sturm mit ihrer Büttenrede, bei der sie unter anderem noch einmal auf Corona zurückblickte und dabei feststellte, das in dieser Zeit viele Dinge per Homeoffice usw. möglich waren, aber eine App für das Finden von Potentiellen Sexualpartnern noch nicht entwickelt wurde. „Man wolle ja schließlich wisse, ob sich der ganze Aufwand auch lohnt“.

Die „Ladies“ der TSG Ohren zeigten anschließend einen tollen Tanz zu Hits aus den 80er und ernteten dafür den verdienten, großen Applaus. Leitung: Katja Wettengl. Kostüme: Christine Müller-Glaß. Anschließend brannten Iris (Weiser) & Inge (Wahl) ein wahres Feuerwerk an Redekunst, Ironie und Weisheiten ab: „Und wenn der Arsch schlägt Falten, dann sind wir schnell die Alten“. „Ich habe keine Speckrollen, dass ist externer Speicherplatz für mehr Bauchgefühl“ und „alt beste erscht, wenn die Brüste beim drehe im Bett liehe bleibe“ un „ei jo, bei de Männer sin die Glocke irschendwann aach länger als es Seil“, ging es Schlag auf Schlag zwischen den Beiden hin und her. Die Lachmuskeln des Publikums wurden bei diesem Vortrag massiv in Anspruch genommen und die erste Rakete an diesem Abend war fällig.

Eigentlich hatte sich die nachfolgende Truppe schon aufgelöst, aber sie wollten bei diesem Spektakel unbedingt dabei sein – die „Dreamboys“. Sie haben nichts verlernt und für ihre 3 Tenörinnen eine besondere Vorrichtung gebaut, die es möglich machte, sich entsprechend der vorgetragenen Songs zu bewegen.

Für die Narrenschar in der Halle gab es keine Pause, denn die „Young Generation“ der TSG Ohren stand schon in den Startlöschern. Jeder Auftritt dieser Tanzformation, bestehend aus jungen Damen und Marcel Sprenger als Hahn im Korb, sorgt für Beifallsstürme im Publikum. So war es auch dieses Mal, beim einstudierten Tanz von Jennifer Sprenger nach der Musik von Michael Jackson und einiger anderer Künstler. Kostüme: Eigenregie.

Monika Kasteleiner aus dem Sängerdorf Lindenholzhausen war als Tanzmariechen angereist und sorgte mit ihrem Redebeitrag für einige Lachsalven beim närrischen Volk. Sie berichtete von ihrer Jugendzeit, merkte aber deutlich, dass auch an ihr der Zahn der Zeit nagt: „Das Haar war dick und wird jetzt lichter, auch unne rum war ich schon dichter“. Nach einer kleinen Schunkelrunde war es dann soweit. Nach dem folgenden Auftritt stand die Halle Kopf, das Publikum war schier aus dem Häuschen.

Die „Flashgirls“ der TSG Ohren entführten die Zuschauer in den Dschungel und zeigten eine Tanzdarbietung der Superlative. In tollen Kostümen wirbelten sie in einem ungeheuren Tempo über die Bühne und zogen alle in ihren Bann. Einstudiert wurde dieses Spektakel von Anke Ciancimino die anschließend stolz auf ihre Truppe sein konnte. Kostüme: Carina Großmann.

Die nächste Tanzformation wurde ebenfalls schon sehnsuchtsvoll erwartet. Das MBO, „Männerballett“ der TSG Ohren, beeindruckte nicht nur mit schnellen Schrittkombinationen und ständig wechselndem Outfit – es brachte in komprimierter Form alles aus dem Bereich Blockbuster und Superhelden auf die Bühne was möglich war. Die Trainer*innen, Lars Franzen, Jennifer Sprenger und Christine Müller-Glaß hatten ganze Arbeit geleistet. Kostüme: Eigenregie mit Unterstützung von Christine Müller-Glaß.

Doch die Sitzung war noch nicht zu Ende und auch das närrische Publikum musste noch einmal an seine Grenzen gehen. Achim (Leber) & Co. verwandelten die Mehrzweckhalle in ein wahres Tollhaus. Auf Tischen und Stühlen wurde zu Liedern von Andreas Gabalier, Marius Müller-Westernhagen, Journey und vielen Künstlern mehr abgefeiert. Selbst das „Lied mit gutem Text“ schallte durch die Halle. Gesang und Instrumente waren hierbei in absolutem Einklang. Nach dem abschließenden Finale mit allen Mitwirkenden auf der Bühne und zum Ablauf der ganzen Sitzung hätte ein alter Entertainer früher gesagt: „Sie sind der Meinung, das war (absolute) Spitze“. Für den reibungslosen Ablauf auf und hinter der Bühne sorgte das Team RoJo, Roland Klimmek und Joachim Lenz. Für die Technik verantwortlich: Christopher Lenz mit seinem Team. Hierbei werden auch immer wieder junge Leute an das Vereinsleben herangeführt und helfen fleißig mit. Klasse.