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Mitteilungsblatt für die Gemeinde Hünfelden
Ausgabe 8/2023
Aus Vereinen und Verbänden
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Kappensitzung Mensfelden

Hünfelden-Mensfelden

„Miesfelle Helau“, so stand es in großen Buchstaben am letzten Freitag an der Wand in der Erich-Valeske-Halle in Mensfelden. Zahlreiche Narren hatten den Weg zur toll geschmückten Halle und der Kappensitzung des TuS Mensfelden gefunden. Nach dem Einzug des Elferrates mit Präsidentin Marlies Brunn begeisterten die „Fairytales“ - es ist die jüngste Tanzgruppe des TuS - das närrische Publikum mit einem Tanz durch Arabische Nächte. Man merkte, dass die Trainerinnen Hannah Schmidt und Daline Rossel ihre Gruppe bestens vorbereitet hatten. Danach legte der Elferrat mit dem „Fliegerlied“ noch eine Schippe drauf und brachte das Publikum so richtig in Fahrt. Hannah Schmidt verdeutlichte bei ihrer anschließenden Büttenrede noch einmal, dass „Die Frau alles kann“ und sorgte für Lachsalven im Publikum. Danach die „mittlere“ Tanzgruppe des TuS „Sensation“, die das Publikum in das „Land der Pfauen“ entführte. Natürlich war eine Zugabe fällig und die Trainerinnen Alena Schmidt und Shira de Jesus konnten stolz auf diese tolle Darbietung sein. „Steffi“ Kramm und „Marlies“ Brunn, nahmen das Publikum beim nachfolgenden Sketch mit in die „Schönheitsklinik“. Ui, jui, jui und au,au,au schallte es mehrfach durch den Saal. Der Elferrat erinnerte anschließend unverhohlen an den Partysong „Layla“ und begrüßte dann die „Allstars“ aus Niederbrechen mit ihrem Tanz „Cowboy und Indianer“. Mit großem Applaus wurde die Truppe für ihren tollen Vortrag belohnt und auch die „Miesfeller Noachtkabbe“ ernteten nach ihrem Sketch „Ein Hut für alle Fälle“, jede Menge Applaus des närrischen Publikums. Die „Kleinen Warmen Kartoffelklößchen“ aus Kirberg überzeugten mit ihrem „Indianertanz“ und eine Zugabe war fällig. Einfach klasse und die Truppe musste anschließend direkt weiter zum Männerballettfestival nach Würges. Bevor es in eine kurze Pause ging, sorgte der Elferrat noch einmal für Partystimmung auf der Bühne und im Publikum. Ein Aushängeschild des TuS eroberte dann nach der Pause die Bühne.

Die Tanzformation „Experience“ unter der Leitung von Stefanie Kramm verzauberte die Narren mit „Dark Dreams“. Standing Ovations und tosender Applaus waren der verdiente Lohn für diesen Tanz in atemberaubenden Kostümen. Lukas Kremer alias „Ein Männerrechtler“ machte den Frauen im Saal klar, dass sie nicht nur froh sein dürfen, den Namen des Mannes zu tragen, sondern auch darüber, dass sie jeden Tag bis 10 Uhr schlafen können und anschließend dem Friseurbesuch nichts mehr im Wege steht, denn die Hausarbeit mache sich ja schließlich von selbst. Großes Raunen im weiblichen Publikum. Anschließend machte die Bierlaterne die Runde im Elferrat und durch das Publikum. Danach war die Bühne frei für „2 Großcousinen“ aus Breche. „Rosi“ (Stillger) und „Christine“ (Wendel) trafen sich bei einer Zugfahrt. Die Eine wollte zu einer Beerdigung nach Frankfurt und die Andere zum Schaller nach Weimar. Die Beiden hatten einige Kommunikationsprobleme und es ging am Ende mehr um Schiller, Goethe und Wilhelm Tel. Das Publikum konnte einmal mehr herzhaft lachen.

Die Roten Funken vom Frohsinn aus Niederbrechen unter der Leitung von Trainerin Elena Hambach eroberten anschließend die Bühne und zogen mit einem fetzigen Gardetanz in wunderschönen Kostümen alle Register ihres Könnens. Großer Applaus und die Rufe nach Zugabe waren der verdiente Lohn.

Natürlich durfte auch der Dorftratsch nicht fehlen. „Hedwig un Minna“ (Holger Schmidt und Nicol Wallen) legten sicherheitshalber noch einmal Corona-Schutzkleidung an und ließen nicht nur dieses Thema noch einmal aufblühen. „Das positive an der Maske war, dass man mal ohne Zieh des Haus verlasse kunnt“. Weitere Geschichten aus dem Dorf, die Miefeller Kerb uff de Gass, lästige E-Bike Fahrer auf dem Meko und natürlich durfte der Rückblick auf den Sieg beim Regionalentscheid und den 2. Platz beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ nicht fehlen. Nächstes Jahr geht es zum Bundesentscheid nach Berlin. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin-Gesänge“ schwappten durch die voll besetzte Halle.

Die Rückenschule „Prinzenröllchen“ unterstützt von Marlies Brunn als Erzählerin, präsentierten unter der Leitung von Frank Brunn das Märchen „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ mal auf eine ganz andere Art und Weise. Das närrische Publikum war total begeistert und zollte diesem Beitrag lang anhaltenden Applaus - es war der verdiente Lohn.

Zum krönenden Abschluss dieser tollen Kappensitzung zogen die „Miesfeller Dancing Farmers“ mit ihrem „Candyman“ und Bonbon aus Wurst auf die Bühne. Mit ihrem Tanz, einstudiert von Uma und Jil Fischer, sowie Hannah Schmidt und Daline Rossel, sorgten sie für wahre Begeisterungsstürme unter allen Narren im Saal, bevor sich zum großen Finale noch einmal alle Akteure auf der Bühne versammelten. Zufriedene Gesichter beim Veranstalter, ohne die vielen Akteuren und den vielen fleißigen Helfern vor und hinter den Kulissen wäre eine solche Veranstaltung absolut nicht möglich gewesen.