V.l.n.r.: Dr. Eberhard Dielmann, Dominik Angermaier, Helmut Passler, Klaus Kowalsky, Klaus Kremer, Michael Kowalsky und Frank Sittel.
Der Gregorianische Choral könnte ein Weg zur Ökumene sein: Nicht zum ersten Mal gestalteten die Herren des collegium cantorum selciensis Limburg und der schola choralis Schwickershausen im Sinne konfessionellen Miteinanders und gegenseitiger Anerkennung liturgische Feiern in der altehrwürdigen katholischen Wallfahrtskirche „St. Georg“ Schwickershausen als auch in der Kapelle der Evangelisch-Lutherischen „St. Johannes-Gemeinde“ in der Limburger Altstadt musikalisch mit.
„Der Gregorianische Choral“, so Kirchenmusiker Frank Sittel (Limburg), „ist verwachsen mit der Liturgie der Kirche und nur im Umgang mit ihr verständlich. In erster Linie will der Gregorianische Choral musica orans, musikalisch entfaltetes Gebet, sein. Daher ehrt die Kirche ihre erhabenen Texte, indem sie sie gemeinschaftlich singt.“
Auch künftig werden die Vokalisten des collegium cantorum selciensis Limburg und der schola choralis Schwickershausen Gottesdienste evangelischer und katholischer Christen in nah und fern gemeinsam feiern und musikalisch gestalten.