Gruppenliga - Herren 60 (6er):
ESV BW Limburg - Höchster THC: 5:4
Wenn am vierten Spieltag die punktgleichen Dritt- und Viertplatzierten aufeinandertreffen, dann kann das eine enge Sache werden. Und so kam es auch. Sechs Begegnungen mussten in die Verlängerung und wurden erst im Champions-Tiebreak entschieden. Dass es nach den Einzeln nicht unentschieden stand, war vor allem einer Energieleistung von Ken Wilson zu verdanken. Nach verlorenem ersten Satz und Rückstand im zweiten Satz drehte er sein Match im Champions-Tiebreak zugunsten der Limburger. So verschaffte er der Heimmannschaft die Ausgangsposition, mit nur einem Doppelerfolg den Gesamtsieg zu erringen. Dazu wechselten die Domstädter Jimmy Schäferbarthold ins erste Doppel ein, der an der Seite von Bernd Sommerfeld dort nur knapp im Champions-Tiebreak unterlag. Auch das dritte Doppel mit Thilo Schnee und Michael Zimmermann vermochte den entscheidenden Punkt nicht zu holen, denn auch Höchst hatte fähige Ersatzspieler mit an die Lahn gebracht und gewann dieses Match im Champions-Tiebreak. Nun ruhten die Limburger Hoffnungen allein auf dem zweiten Doppel Peter Kalteier/Uli Göbel. Äußerst knapp mit 11:9 im Champions-Tiebreak behielten die beiden Blau-Weißen dort die Oberhand. Limburg festigte so mit drei Siegen nach vier Spieltagen den dritten Tabellenplatz und wird sich noch lange an dieses knappe Ding erinnern.