Gesellschaft Tavola d’arte Limburg beim Gespräch in Niederbrechen. V.l.n.r.: Dr. Gabriel Hefele, Frank Sittel, Alfred Runkler und Dr. Eberhard Dielmann.
Die Frage danach, wie das Gute und das Schöne miteinander zusammenhängen, was Stil und Form mit dem guten Leben zu tun haben, beschäftigte dieser Tage die Gesellschaft Tavola d’arte Limburg während einer philosophischen Tagung in der Thomas-Morus-Akademie Bergisch Gladbach (Bensberg).
Unter dem Leitgedanken „Mutmaßungen über Gott“ kam die Gesellschaft Tavola d’arte Limburg in Niederbrechen zusammen. Das „Zeitalter der Angst“, das mit Kriegen und Krisen in der Welt über die Menschheit hereingebrochen ist, hat auch im Christentum seine Spuren hinterlassen. „Man glaubt“, so Vorsitzender Frank Sittel (Limburg), „an die Abwesenheit Gottes in einer säkularisierten, angeblich mündig gewordenen Welt - und fürchtet sich zugleich vor der absoluten Eigenverantwortung des Menschen angesichts nahender Katastrophen“.
Interessante Erläuterungen zur Rechtfertigungslehre, zum protestantischen Prinzip und zum nachprotestantischen Zeitalter im Vergleich zum Katholizismus waren von Dr. Eberhard Dielmann (Limburg) zu vernehmen.
Die "Missa beuronensis" für Orgel und gregorianischen Choral (Orgelmesse) aus der Feder des französischen Organisten und Komponisten Professor Daniel Roth (*1942) aus Paris ist Thema der Gesellschaft Tavola d’arte Limburg. Erläuterungen zur "Orgelmesse und Gregorianik während der Heiligen Liturgie (Eucharistiefeier) seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil" gibt Frank Sittel, Organist an der Limburger Pallottinerkirche, am Donnerstag, 1. Oktober 2026, 15:30 Uhr, in einem "Emporen-Gespräch" in der Pallottinerkirche "St. Marien" Limburg.